25.05.2009, 11:22 Uhr
Leipzig (dpa) Mit starker Fernsehpräsenz und Zuschauerrekorden übertraf die neu eingeführte 3. Fußball-Liga die Erwartungen.
«Wir haben schon in der ersten Saison überragende TV- Sendezeiten und Reichweiten in den öffentlich-rechtlichen Sendern erzielt, die höher liegen als die der 2. Bundesliga im DSF», sagte der beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) für die 3. Liga verantwortliche Direktor Helmut Sandrock nach dem Finale der Premieren-Spielzeit.
Auch mit der Entwicklung der Zuschauerzahlen können Vereine und DFB sich sehen lassen. «Wir haben am 37. Spieltag die Zwei-Millionen- Grenze überschritten und kommen im Schnitt auf über 5600 Zuschauer pro Spiel», sagte Sandrock zufrieden. Rekordzahlen für ein Drittliga- Spiel gab es mit 50 095 Zuschauern beim letzten Spiel von Fortuna Düsseldorf gegen Werder Bremen II.
Aus sportlicher Sicht zeigten mit dem 1. FC Union Berlin, Fortuna Düsseldorf, der SpVgg Unterhaching, dem SC Paderborn und Kickers Offenbach vor allem Clubs mit viel Erfahrung die größte Leistungsfähigkeit. «Einzig Kickers Emden hat als Underdog lange gut mitgemischt», analysierte Sandrock. Als Meister stand bereits am 35. Spieltag der 1. FC Union Berlin fest. Die Wuhlheider kassierten in den 38 Partien nur vier Niederlagen. Am letzten Spieltag sicherte sich auch Fortuna Düsseldorf nach 20 Siegen und neun Niederlagen den Weg in die 2. Bundesliga.
Torfabrik der Liga war mit 68 Treffern Zweitliga-Absteiger Paderborn. Am 29. Mai und 1. Juni entscheidet sich in zwei Relegationsspielen gegen den 16. der 2. Liga, den VfL Osnabrück, ob die Mannschaft von Trainer André Schubert den Wiederaufstieg schafft. Nach einer erfolgreichen Hinrunde startete der Herbstmeister mit vier sieglosen Spielen hintereinander in die Rückrunde und wurde praktisch auf der Zielgeraden von Düsseldorf noch abgefangen.