Paderborn holt ersten Sieg in Liga 3

Rostock (dpa) - 07.08.2016, 11:05 Uhr

Der SC Paderborn kann es doch noch zuhause: Mit dem 3:1 (2:1) über den FSV Mainz 05 II beendete der Absteiger aus Ostwestfalen eine Heimmisere von fast zehn Monaten und blickt in der 3. Fußball-Liga nach oben.

Mitabsteiger FSV Frankfurt hingegen hat einen schwachen Start hingelegt, am zweiten Spieltag gab es ein 0:1 (0:0) gegen Rot-Weiß Erfurt. Spitzenreiter ist vor den Sonntagsspielen überraschend Fortuna Köln, das nach einem 2:0 (1:0) eine Bilanz von sechs Punkten und 5:0-Toren hat.

Zum Spiel in Paderborn kamen 4802 Zuschauer. Nicht nur für die SCP-Fans war der erste Heimerfolg seit dem 16. Oktober 2015 eine Erleichterung: «Es war für uns enorm wichtig, im ersten Heimspiel einen Sieg einzufahren. Irgendwo schwebt es immer ein Stück weit mit, dass du so lange kein Heimspiel mehr gewonnen hast», sagte Paderborns Trainer René Müller.

Koen van der Biezen (7. Minute), Sebastian Schonlau (43.) und Christian Bickel (58.) erzielten die Tore für die Hausherren. Felix Lohkemper markierte den Treffer (15.) für die Mainzer, die nach einer Roten Karte gegen Maximilian Rossmann (53.) fast eine Halbzeit lang in Unterzahl agieren mussten.

In Frankfurt währten die Hoffnungen auf den ersten Saisonerfolg bis fünf Minuten vor Schluss - dann netzte aber Erfurts Kapitän Carsten Kamlott nach einer Ecke vor 4352 Zuschauern ein. «Ab der 60. bis 70. Minute hat man gemerkt, dass viele Spieler noch ein körperliches Defizit haben. Wir waren teilweise platt», gestand FSV-Trainer Roland Vrabec. «Wenn du das Tor nach einem Standard bekommst, ist das ärgerlich. Da musst du cleverer sein und 0:0 spielen.»

Fortuna Köln gewann durch Tore von Lars Bender (2.) und Cauly Oliveira-Souza (80.). Das sorgte für in Euphorie: «Wir haben einen Traumstart erwischt und dadurch unser Selbstvertrauen in eine Art Selbstverständnis münden lassen», sagte Fortuna-Trainer Uwe Koschinat «Ich hoffe, dass wir auf dieser Welle ein Stück weiter reiten können.»

So begeistert ist man bei Hansa Rostock noch nicht. Aber Tobias Jänicke sorgte mit seinem Tor (63.) für den 1:0 (0:0)-Sieg über Preußen Münster für ausgelassene Stimmung unter den immerhin 13 300 Zuschauern im Ostseestadion.

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