Zweitliga-Absteiger Karlsruher SC hat vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) die Lizenz für die 3. Liga erhalten. Das teilte der Verein mit. KSC-Präsident Ingo Wellenreuther reagierte erleichtert auf die Nachricht aus Frankfurt.
«Es war alles andere als selbstverständlich, weil der Abstieg in die 3. Liga den Verein natürlich noch einmal vor ganz besondere Herausforderungen gestellt hat», sagte Wellenreuther. «Wir sind dem insoweit nachgekommen, als wir weitere Konsolidierungsschritte durchgeführt haben. Gleichzeitig haben wir es aber geschafft, notwendige Investitionen, wie zum Beispiel den neuen Fan-Shop, weiter fortzuführen.»
Der Mannschaftsetat des Vereins ist laut Wellenreuther um rund 40 Prozent gesunken, bei den Fernsehgeldern hätten die Badener ein Minus von rund drei Millionen Euro zu verkraften. «Das sind echte Einschnitte gewesen, die uns auch vor große Herausforderungen gestellt haben», räumte der CDU-Politiker ein. Diese zu stemmen sei nur durch das finanzielle Engagement von Vize-Präsident Günter Pilarsky, die Unterstützung von Banken und Sponsoren sowie eigene große Sparanstrengungen des Vereins möglich gewesen. Insbesondere habe man die Verwaltungsstruktur des Clubs gestrafft.