Sie sind hier: Startseite > WM 2006 > Finalrunde > News > Artikel

Jetzt  Neu! Der Fussball24-Newsreader

News-Feed
Was ist das?
 

 Impressum
 Datenschutzerklärung
 Sitemap
 
Forexhandel
Euroweb Sportförderung
 

Scolari sagt «Nein» zu Brasilien

Rio de Janeiro (dpa) - 14.07.2006, 16:16 Uhr

Luiz Felipe Scolari (vorn) mit der Nationalmannschaft bei der Rückkehr nach Portugal.
Luiz Felipe Scolari (vorn) mit der Nationalmannschaft bei der Rückkehr nach Portugal.

Portugals Nationalcoach Luiz Felipe Scolari hat nach Medienberichten ein Angebot des brasilianischen Verbandes (CBF) ausgeschlagen.

Wie die gewöhnlich sehr gut informierte Zeitung «O Globo» berichtet, hatte der CBF Scolari einen Vertrag als Nationaltrainer des fünffachen Weltmeisters für acht Jahre angeboten. Scolari, der Brasilien 2002 zum fünften WM-Titel geführt hatte, sollte somit Coach der «Seleção» bis zur WM 2014 bleiben, die aller Voraussicht nach in Brasilien stattfinden wird.

Scolari habe familiäre Gründe für seine Absage angegeben. Seine Frau und sein Sohn wollten lieber in Europa bleiben, schreibt das Blatt unter Berufung auf einen Freund Scolaris. CBF-Präsident Ricardo Teixeira habe Scolari das Angebot noch vor WM-Ende unterbreitet. Er habe ihn nach dem Spiel um den dritten Platz zwischen Deutschland und Portugal (3:1) im Delegationshotel angerufen. Scolari habe zunächst gesagt, eine Rückkehr als brasilianischer Nationaltrainer sei sein Traum. Drei Tage später habe Scolari allerdings Teixeira angerufen und gesagt, vor allem seine Frau sei wegen des Schulbesuchs des Sohnes kategorisch gegen eine Rückkehr nach Brasilien.

Laut «O Globo» will der CBF in den nächsten zehn Tagen den Nachfolger von Carlos Alberto Parreira benennen, der nach dem Viertelfinal-Aus bei der beim CBF keine Zukunft hat. Der frühere Nationaltrainer Vanderlei Luxemburgo, der zur Zeit den FC Santos trainiert, sei nun der Favorit Teixeiras. Der Verband wolle außerdem in der Struktur der Nationalelf «einiges ändern» und vor allem eine größere Identifizierung der Spieler mit Land und Nationalmannschaft erreichen. Die persönlichen Interessen vieler Stars seien in Deutschland wichtiger gewesen als die Ziele der Mannschaft, heißt es.


Weitere Fussball-Nachrichten aus dem Archiv
14.07. 09:48 - Elizondo: Keine Zweifel am Platzverweis für Zidane
13.07. 19:52 - «Nun ist Südafrika dran»
13.07. 19:46 - Stichwort: Südafrika
13.07. 19:30 - Informationen zur Fußball-WM 2010 in Südafrika
13.07. 15:55 - FIFA eröffnet Verfahren gegen Materazzi
13.07. 14:45 - Materazzi ist ein Bewunderer Zidanes
13.07. 10:19 - «Zidane-Entdecker»: Kopfstoß war menschlich
12.07. 15:50 - Anwalt will WM-Finale annullieren lassen
12.07. 15:31 - Italiens Coach Lippi tritt als Weltmeister ab
12.07. 13:50 - Ronaldinho entschuldigt sich für schlechte WM
 
Alle älteren Artikel gibt's im News Archiv.
DFB Trikot 2012 EM 2012 Tickets DFB Pokal Karten Sky bestellen
Fan von Fussball24 auf Facebook werden
Fußball Newsletter - Informationen und Anmeldung
Das große Fußball 24 Forum
...weitere Themen

Autobilder | Sportgeräte | Internetagentur bigidea.de | Eishockey