Sie sind hier: Startseite > WM 2006 > Finalrunde > News > Artikel

Jetzt  Neu! Der Fussball24-Newsreader

News-Feed
Was ist das?
 

 Impressum
 Datenschutzerklärung
 Sitemap
 
Forexhandel
Euroweb Sportförderung
 

Argentinien: Mit «linkem Fußball» zum Erfolg

Herzogenaurach (dpa) - 26.06.2006, 12:11 Uhr

Argentiniens Trainer José Pekerman gibt seinen Spielern Anweisungen.
Argentiniens Trainer José Pekerman gibt seinen Spielern Anweisungen.

«Linker Fußball» ist Argentinien bei dieser WM gerade recht. Einst von Weltmeister-Trainer Cesar Luis Menotti in den 70er Jahren per Definition ins Leben gerufen, kann sich die «Albiceleste 2006» eines «aufrichtigen Fußballs» rühmen.

Die Südamerikaner verbinden ihre technischen Fertigkeiten mit taktischer Finesse und brillieren bisweilen mit tollen Toren und spektakulären Kombinationen. So wie es Meister-Macher Menotti fordert: «Das Publikum will ehrlichen Fußball. Es merkt, ob die Mannschaft das Spiel gestalten und gewinnen will. Ob die Spieler Spaß haben oder ob sie ängstlichen, destruktiven Fußball spielen.»

Davon sind die Argentinier - wie die deutsche Mannschaft auch - vor dem brisanten Viertelfinale in Berlin weit entfernt. In vier Spielen erzielte die Mannschaft von Trainer José Pekerman zehn Tore - trotz der Nullnummer gegen die Niederlande im letzten Gruppenspiel. Zuvor hatten die Südamerikaner vor allem beim 6:0 gegen Serbien-Montenegro ihr Können gezeigt, nicht nur beim lehrbuchmäßig herausgespielten Treffer von Esteban Cambiasso über 25 Stationen.

«Linker Fußball ist generös und nur dem Publikum verpflichtet», sagt «El Flaco» Menotti, «er ist aufrichtig». Dieser Fußball stelle auch das Resultat nicht über alles. In diesem Punkt werden aber wohl weder die Argentinier noch die Deutschen dem intellektuellen Fußball-Coach beipflichten, zumal vor allem Pekerman als äußerst pragmatisch gilt. Deutlich wurde dies beim Spiel gegen die Niederlande, als er seine vier gelbbelasteten Spieler aus Angst vor einer Sperre schonte.

Linker Fußball betont auch das Kollektiv. «Wir haben 23 Stammspieler», lautet dazu Pekermans Leitsatz. «Alle Spieler im Kader sind wichtig», ergänzt Kapitän Juan Pablo Sorin. Dabei wirken die oftmals wiederholten Statements zum Teamgeist des Titel-Favoriten vor dem Deutschland-Spiel aber nicht aufgesetzt. Beispielhaft für den Zusammenhalt der Truppe ist die Tatsache, dass auch die hochkarätigen Spieler auf der Bank - ob die Jungstars Lionel Messi und Carlos Tevez oder der erfahrene Pablo Aimar - noch nicht wirklich aufmuckten.

Doch auch in der «Gaucho»-Gemeinschaft, die nunmehr seit vier Wochen gemeinsam am großen Ziel WM-Titel arbeitet, gibt es Spieler, die zweifelsohne auf dem Feld eine Sonderrolle einnehmen. So wie Spielmacher Juan Román Riquelme, dem Pekerman zwecks der Schönheit und Effektivität des argentinischen Spiels keine Abwehrarbeiten aufbürdet. Menotti dürfte es recht sein.


Weitere Fussball-Nachrichten aus dem Archiv
26.06. 12:06 - Torres: Spaniens Antwort auf Beckham
26.06. 12:05 - Ecuador feiert trotz WM-Aus Party
26.06. 11:58 - Niederländer fliegen zurück nach Amsterdam
26.06. 11:41 - Sieg im Skandalspiel - Scolari: «Es war wie Krieg»
26.06. 10:58 - Argentiniens Feingeist Sorin zieht den Hut vor Lahm
26.06. 09:29 - Essien ist Ghana lieb und Chelsea teuer
26.06. 08:39 - Roberto Carlos: Deutschland kommt ins Endspiel
26.06. 08:21 - Ghanas «Black Stars» kicken für Afrika
25.06. 20:20 - Furchtfaktor futsch - Aber Pekerman ohne Angst
25.06. 20:16 - Eriksson: «Wir sind glücklich und stolz»
 
Alle älteren Artikel gibt's im News Archiv.
Fanartikel DFB Pokal Karten Sky bestellen
Fan von Fussball24 auf Facebook werden
Fußball Newsletter - Informationen und Anmeldung
Das große Fußball 24 Forum
fussball-im-verein.de - Spieler, Funktionäre und Fans immer am Ball
...weitere Themen

Internetagentur bigidea.de | Eishockey | primera-division.com