Vier Jahre nach der WM im eigenen Land liegt Südkorea wieder im Fußball-Taumel. Zehntausende von Fans versammelten sich in der Hauptstadt Seoul, um unter freiem Himmel das erste Spiel der eigenen Nationalmannschaft gegen Togo auf Großleinwänden zu verfolgen.
Bereits vor dem Anstoß in Frankfurt wurden die wartenden Fans vor dem Rathausplatz, im WM-Stadion und an anderen Plätzen in Seoul mit Popkonzerten in Stimmung gebracht.
Bis zu 1,5 Millionen Menschen würden an verschiedenen Orten im ganzen Land erwartet, um das Spiel in Deutschland im Freien zu verfolgen, berichtete die nationale Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf die Polizei und Veranstalter. Die Bilder von Millionen friedlich feiernder Koreaner hatte bereits die WM 2002 geprägt. Die Straßen in Seoul waren dabei regelmäßig an den Spieltagen der eigenen Mannschaft in ein Meer von roten Trikots getaucht. Nach Platz vier beim Heimturnier 2002 trifft Südkorea bei der WM in Deutschland in der Gruppe G neben Togo noch auf Frankreich und die Schweiz.