Argentiniens Fußball-Nationalspieler Javier Saviola wird sich nach der WM auf Vereinssuche begeben. Zum FC Sevilla, mit dem der bis dato bei der WM stark aufspielende Stürmer (1 Tor) den UEFA-Pokal holte, will und kann Saviola nicht mehr zurück.
Der FC Barcelona, der den 24-Jährigen an den Rivalen in der spanischen Primera División ausgeliehen hatte, teilte bereits mit, dass für Saviola die Tore bei den Katalanen weiter verschlossen seien. «Darüber denke ich aber nicht nach. Ich bin jetzt bei der WM», betonte Saviola vor dem letzten Gruppenspiel der Argentinier in Frankfurt/Main gegen die Niederlande.
Die Entscheidung sei nicht von einer oder zwei Spielen abhängig gewesen, erklärte Barecelonas Sportdirektor Txiki Begiristain jüngst den weiteren Verzicht auf die Dienste des 1,69 m großen Angreifers, der 2001 für 25 Millionen Euro von River Plate Buenos Aires zu den Katalanen gewechselt war. Drei Jahre spielte er in Barcelona, konnte sich aber nicht durchsetzen. Der Verhältnis zwischen Trainer Frank Rijkaard und Saviola gilt als zerrüttet.
Die Katalanen liehen den Olympiasieger von 2004 im selben Jahr an den AS Monaco aus. In der vergangenen Saison spielte Saviola sehr erfolgreich für Sevilla. Doch die Andalusier wollen den hoch dotierten Leihvertrag nicht weiter bezahlen. Der U-20-Weltmeister Saviola beklagte mangelnden Respekt für seine Person und will sich nun bei der WM für einen neuen Club empfehlen.