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Niederlande im Achtelfinale - Aus für «Elefanten»

Stuttgart (dpa) - 16.06.2006, 20:37 Uhr

Niederlande im Achtelfinale - Aus für «Elefanten»
Die Ivorer treffen zum 2:1. Der Ball fliegt neben Edwin van der Sar ins Tor.

Mit einem schmeichelhaften 2:1 (2:1)- Arbeitssieg über die Elfenbeinküste haben die Niederlande vorzeitig das Achtelfinale erreicht. Für die begeisternd, aber glücklos spielenden Westafrikaner ist die WM-Premiere dagegen bereits beendet.

Vor 52 000 Zuschauern im ausverkauften Stadion in Stuttgart tanzten die Holländer nach dem Schlusspfiff und feierten ausgelassen den Zittersieg, den Robin van Persie (23. Minute) und Ruud van Nistelrooy (27.) sichergestellt hatten. «Das war das wichtigste Tor in meinem Fußballer-Leben», sagte der Stürmer von Manchester United. Bakary Kone (38.) hatte zwar für die Ivorer getroffen, konnte die Tränen der enttäuschten «Elefanten» damit aber nicht verhindern. Auch OK-Chef Franz Beckenbauer hatte ihnen die Rolle eines Top- Außenseiters zugedacht.

«In der zweiten Halbzeit haben wir nur noch verteidigen können. Aber ich habe meinen Jungs ein Kompliment gemacht; sie haben bis zum Schluss gekämpft», sagte Marco van Basten. Der Bondscoach verzichtete zunächst wieder auf die Hamburger Khalid Boulahrouz und Rafael van der Vaart, der nach der Pause aber wie sein HSV-Kollege eingewechselt wurde und sein WM-Debüt feiern konnte.

«Wir sind mehr als enttäuscht. Wir sind mit großen Hoffnungen in das Turnier gestartet, brauchen aber zu viele Tormöglichkeiten», sagte Henri Michel. Der französische Trainer der Ivorer, der seine vierte Weltmeisterschaft erlebt und das jeweils als Coach eines anderen Landes, vertraute bei schwül-warmen 25 Grad auf Didier Drogba. Der Star vom FC Chelsea, der offensichtlich nicht ganz gesund war, riss keine Bäume aus und kassierte in der 42. Minute sogar seine zweite Gelbe Karte. Damit ist er im bedeutungslosen Gruppenspiel am 21. Juni gegen Serbien-Montenegro gesperrt.

Wie beim 1:0 gegen Serbien-Montenegro starteten die Niederländer stark, zogen sich dann aber zurück und mussten sogar froh sein, nicht in Rückstand geraten zu sein. Dann trumpfte der Weltklasse-Sturm um den erneut starken Arjen Robben auf. Die Tore freilich erzielten andere. Zunächst war es van Persie, der Jean-Jacques Tizie im Tor der Ivorer (23.) mit einem strammen Freistoß schlecht aussehen ließ. Der Arsenal-Stürmer hatte sich zuvor über zu wenig Unterstützung und zu viele Pässe auf Robben beklagt. Zum 2:0 erhöhte nach sehenswertem Pass von Robben ManU-Star van Nistelrooy, der mit seinem ersten WM- Treffer seine Kritiker verstummen ließ.


Die klare Führung täuschte allerdings nicht darüber hinweg, dass die «Elftal» verwundbar war und das gesamte Spiel hindurch auch blieb. So hätte Schiedsrichter Oscar Ruiz Acosta aus Kolumbien bei einer Attacke von Giovanni van Bronckhorst durchaus Strafstoß geben können (12.), und Didier Zokoras Schuss aus gut 20 Metern hätte gut und gerne auch hinter Keeper Edwin van der Sar landen können und nicht am Lattenkreuz (33.). Vollauf verdient war der Anschlusstreffer von Bakary Kone.

Mit den nach dem Seitenwechsel eingewechselten Boulahrouz und van der Vaart sollte der Zug der Niederländer ungehindert in die nächste Runde rollen. Der eine sollte der Abwehr mehr Halt geben, der andere dem Angriff noch mehr Durchschlagskraft. Doch die Afrikaner spielten nicht nur munter mit, sie hätten bei mehr Schussglück ein Remis verdient gehabt. Die größte Chance vergab der bis dahin nicht übermäßig in Erscheinung getretene Drogba, dessen Kopfball van Persie von der Linie holte (77.).

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