| Verband: | Fudbalski Savez Srbije i Crne Gore |
| Football Association of Serbia and Montenegro |
| Sitz: | Belgrad |
| Verbandsgründung: | 1919 |
| FIFA-Mitglied: | seit 1919 |
| Web-Adresse: | www.fsj.co.yu |
| Trainer: | Ilija Petkovic |
| WM-Teilnahmen: | 1930, 1950, 1958, 1962, 1974, 1982, 1990, 1998 als Jugoslawien |
| Größte WM-Erfolge: | Halbfinale: 1930 |
Mit beachtlichen Defensiv-Qualitäten hat sich Serbien und Montenegro zur Fußball-Weltmeisterschaft gemauert. In zehn Qualifikationsspielen ließ die Abwehr um Schalkes Abwehrchef Mladen Krstajic nur einen Gegentreffer zu - und die favorisierten Spanier hinter sich. Erstmals seit der Teilung der Bundesrepublik Jugoslawien am 4. Februar 2003 nimmt die Nationalmannschaft unter neuem Namen an einem großen Turnier teil.
Im Auftaktspiel der Gruppe C kommt es für das Team von Trainer Ilija Petkovic zum Wiedersehen mit «Angstgegner» Niederlande. Beim bislang letzten WM-Auftritt 1998 zogen die Serben im Achtelfinale mit 1:2 gegen die «Oranjes» den Kürzeren, bei der Europameisterschaft 2000 gab es gar ein 1:6-Debakel. Die Revanche soll nun am 11. Juni in Leipzig erfolgen. «Die Fans erwarten von uns, dass wir in der starken Gruppe weiterkommen», sagt Krstajic, der sich auf die Partie gegen Argentinien in Gelsenkirchen freut: «Das ist meine Arena.»
Gemeinsam mit Nemanja Vidic von Spartak Moskau bildet der 32- Jährige das Herzstück der Defensive. «Wichtig ist, dass wir zu Null spielen», beschreibt Krstajic die serbische Spielphilosophie. Im Angriff ruhen die Hoffnungen auf den Spanien-Legionären Mateja Kezman (Atletico Madrid) und Savo Milosevic (CA Osasuna), im Mittelfeld soll Dejan Stankovic von Inter Mailand Regie führen. Bundesliga-Profi Danijel Ljuboja vom VfB Stuttgart muss sich mit einer Reservisten- Rolle begnügen.
(Stand: 15. Mai 2006)