Obwohl für die Südamerikaner die Partie bedeutungslos war, schickte Ruiz, dessen Rücktritt nach dem Abpfiff erwartet wurde, seine beste Mannschaft aufs Feld. Rehabilitieren konnte sich das Team gegen den «Underdog» für die enttäuschenden Leistungen in den Spielen gegen England und Schweden aber nicht. Gefahr ging in erster Linie von Bayern Münchens Stürmer Santa Cruz und dem künftigen Dortmunder Nelson Valdez aus. Trinidad und Tobago besaß hingegen nur wenig Mittel, um selbst das Spiel zu gestalten und Paraguay unter Druck zu setzen. So hatten die Südamerikaner im ersten Durchgang auch die besten Chancen und hätten bei besserer Verwertung höher führen können. Santa Cruz (2.) scheiterte schon früh an Trinidads neuem Torwart Kelvin Jack. Jack reagierte ebenfalls zwei Mal prächtig gegen Valdez (36., 45.). Nur gegen den Kopfball seines eigenen Abwehrspielers Sancho (25.) nach einem Freistoß von Acuna war er machtlos. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit rettete Densill Theobald auf der Linie für Jack. Trinidad und Tobago hatte nur durch den Kopfball von Cornell Glen (5.) eine Möglichkeit in Hälfte eins. Nach dem Rückstand reagierte Trainer Beenhakker und brachte nach einer halben Stunde England- Legionär Kenwyne Jones. Besser wurde das Spiel seiner Mannschaft aber nicht. In der 40. Minute musste der Niederländer den besten Angreifer Glen wegen einer Verletzung gegen Evans Wise austauchen. Immerhin bemühte sich das Team aus dem kleinen Karibik-Staat nach der Pause, endlich das erste WM-Tor zu erzielen. Sie erspielten sich ein klares Übergewicht, Chancen waren aber Mangelware. Die Paraguayer nutzten ihre einzige Möglichkeit in der zweiten Halbzeit, als Cuevas auf Vorarbeit von Santa Cruz zum 2:0 traf.
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