Tokio (dpa) - 01.07.2006, 12:24 Uhr
Saburo Kawabuchi, Präsident des japanischen Fußball-Verbandes JFA, ist in die Kritik geraten.
Nach der Entscheidung, den Bosnier Ivica Osim als neuen Nationaltrainer verpflichten zu wollen, wirft ihm der Generalmanager der J-League-Vereinigung JEF United schlechten Stil vor.
«Er hat mit Osim Kontakt aufgenommen, ohne zuvor mit uns gesprochen zu haben», sagte Hidetaka Ubagai. Diese Vorgehen könne er nicht hinnehmen, meinte der Club-Verantwortliche. Osim hat noch immer einen Vertrag mit JEF United.
Kawabuchi hatte den Bosnier öffentlich als Hauptkandidaten für die Nachfolge des Brasilianers Zico genannt. Der 53-jährige Zico hatte bereits vor dem Vorrunden-Aus der Japaner bei der WM in Deutschland erklärt, seinen Vertrag als Chefcoach nicht verlängern zu wollen.