Für den Schweizer Abwehrspieler Philippe Senderos ist die Fußball-WM vorzeitig beendet. Der Profi des FC Arsenal hat sich beim 2:0-Sieg der Eidgenossen gegen Südkorea in Hannover eine schwere Bänderdehnung zugezogen.
Nach Angaben des Mannschaftsarztes muss Senderos eine Pause von mindestens zwei Wochen einlegen. «Das ist ein schwerer Schlag», kommentierte Nationaltrainer Jakob Kuhn in Köln das Ergebnis der ärztlichen Untersuchung. Senderos, der im Team der «Nati» als Stammspieler gesetzt war, hatte seine Mannschaft gegen Südkorea mit einem Kopfball in Führung gebracht und sich dabei eine blutende Platzwunde zugezogen. Kurz nach der Pause musste er mit einer ausgekugelten Schulter ausgewechselt werden. Die Schulter wurde später zwar wieder eingerenkt, an einen Einsatz ist aber nicht zu denken.
«Der Arm muss ruhig gestellt werden. Es gibt eine Chance von 50 Prozent, dass eine Operation vermieden werden kann», erklärte der Arzt. Senderos will trotz der Verletzung bei der Mannschaft bleiben.