dpa: Hat der gesperrte Zinedine Zidane der Mannschaft gefehlt? Domenech: «Ich könnte Ja sagen, ich könnte Nein sagen. Unser Ziel war es, mit zwei Toren Unterschied zu gewinnen. Das haben wir erreicht - egal, wer auf dem Platz stand. Man kann eine WM nicht mit elf Spielern, sondern nur mit 23 gewinnen.» dpa: Ist Ihr Team zu alt? Domenech: «Die Antwort wird die Zukunft zeigen. Letztendlich geht es nur darum, ob ein Spieler gut ist.» dpa: Haben Sie sich bei Patrick Vieira bedankt? Er hat Ihren Arbeitsplatz gesichert. Domenech: «Ihre Frage macht mich traurig. Wir sollten seriöse Diskussionen über Fußball führen.» dpa: War es für den französischen Fußball ein historischer Moment? Sie haben erstmals seit dem Finale 1998 wieder ein WM-Spiel gewonnen. Domenech: «Darüber habe ich noch gar nicht nachgedacht. Ich lebe nicht in der Vergangenheit, sondern in der Gegenwart. Sicher, wir hatten ein Problem. Aber nun stehen wir im Achtelfinale.» dpa: Ist der Druck nun weg? Domenech: «Nein, der ist in jedem WM-Spiel da. So ist das bei der WM - Druck, Druck, Druck.» aufgezeichnet von Heinz Büse, dpa
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