Togos Trainer Otto Pfister lässt seine Zukunft offen. «Ich habe darüber noch nicht nachgedacht. Erst einmal will ich einen Bericht erstellen und Angebote prüfen», sagte der 68-Jährige bei einer Pressekonferenz in Wangen im Allgäu.
Das wochenlange Chaos um nicht gezahlte Prämien bei der togoischen Fußball-Nationalmannschaft, weswegen Pfister zwischenzeitlich zurückgetreten war, hat der Deutsche abgehakt. «Ich habe diese Situation schon öfter erlebt», sagte Pfister mit Hinweis auf seine Trainerstationen in Ghana und Saudi-Arabien.
Vor dem letzten Gruppenspiel in Pfister Geburtsstadt Köln gegen Frankreich nutzten die togoischen Spieler die inzwischen durch den Fußball-Weltverband FIFA in bar ausgezahlte Prämie zu Einkaufsbummeln. In den Straßen der Altstadt deckten sich die Spieler mit Digitalkameras, Andenken sowie dem eigens für den Aufenthalt der Westafrikaner produzierten Togo-Sekt ein. Auch die Familien wurden nicht vergessen, worauf der Kauf von Spielsachen und mehrerer Barbie- Puppen schließen lässt. Pfister wollte sich zur Ankurbelung der Wangener Wirtschaft nicht äußern. «Das ist kein Thema für uns. Es geht nur um Fußball», sagte er.