«Seine Wade ist noch nicht da, wo sie hin muss.» (Klinsmanns Begründung für den Verzicht auf Michael Ballack im Eröffnungsspiel gegen Costa Rica) «Ich will sein breites schwäbisches Lächeln sehen.» (Marie Lux, Fan vor dem deutschen Team-Quartier in Stuttgart zur Hoffnung, Klinsmann am Mannschaftshotel zu sehen) «Ohne mich wäre Jürgen Klinsmann heute noch mit dem Surfbrett unterwegs.» (Ex-Bundestrainer Berti Vogts, der dem DFB Klinsmann nach der EM 2004 als Nachfolger für den zurückgetretenen Rudi Völler empfahl) «Ich habe das so genossen, nach dem Argentinien-Spiel die Bundeskanzlerin im Arm zu halten. Ich hätte das gerne noch ein zweites Mal getan. Aber die Italiener haben mir einen Strich durch die Rechnung gemacht. Das werde ich ihnen nie vergessen.» (WM-Chef Franz Beckenbauer bei einem Empfang von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) für die FIFA im Bundeskanzleramt in Berlin) «Die Ausländer haben uns nicht zugetraut, dass wir länger als eine Stunde fröhlich sein können.» (Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU)) «Ich spreche nur englisch und bayerisch oder umgekehrt, that's it.» (Beckenbauers Begründung, warum er nicht Präsident des Fußball- Weltverbandes FIFA werden kann) «Klose ist nicht Gerd Müller und nicht Paolo Rossi. Er wird nie ein Ronaldo sein und nie etwas mit Totti zu tun haben. Klose ist nicht schön, und sein Fußball ist nicht schön. Aber Klose hat alles verdient, was ihm der Fußball schenkt.» (Die italienische Zeitung «La Gazzetta dello Sport») «Regelmäßiges Training, gutes Essen, kein Alkohol, nicht rauchen, viel Schlaf und wenig Sex.» (Italiens Abwehrchef Fabio Cannavaro über sein Erfolgsrezept) «Wenn Männer Fußball gucken, dann bleibt die Liebe auf der Strecke.» (Ein Bordellbetreiber aus Freiburg zum schleppenden Geschäft während der WM) «Ich kann keinen Gefallen an Männern finden.» (Portugals Trainer Luiz Felipe Scolari auf die Frage, welche deutschen Spieler ihm am besten gefallen) «Sie (die WM-Fans) haben sich bestens verstanden. Sie sind sich näher gekommen. Ich weiß nicht, wie nahe sie sich gekommen sind. Aber das werden wir vielleicht in neun Monaten feststellen.» (Franz Beckenbauer) «Fußball ist nur ein Spiel, dessen Faszination mir bislang unerklärlich ist. Wenn diese Weltmeisterschaft Vorurteile unter den Menschen abbaut und das Miteinander stärkt, ist mir das mehr wert als jeder Sieg auf dem Rasen.» (Kai Wiesinger, Schauspieler («Dresden», «14 Tage lebenslänglich») und bekennender WM-Muffel) «Wir unterschätzen nie, nie die Deutschen - wenn's um Fußball geht.» (Der britische Premierminister Tony Blair) «Das ist ein Grund zur Freude, in einem Land, das nie lacht.» (Der französische Politologe und Fußballfan Alfred Grosser zur WM) «Die Deutschen von heute sind nach meiner Erfahrung und Einschätzung die unkriegerischsten Deutschen, die ich je erlebt habe.» (Ralph Giordano, Journalist und Schriftsteller) «Diego konnte alles: Ich habe ihn mit Orangen jonglieren sehen oder sogar mit kleinen Kugeln aus Alufolie, die ihm die Fans zuwarfen, nachdem sie ihre Sandwichs ausgepackt hatten.» (Davor Suker, früherer kroatischer Nationalspieler und WM- Torschützenkönig 1998 über Diego Armando Maradona) «Wenn ich das argentinische Trikot überziehe, bin ich ein anderer Mensch.» (Die argentinische Fußball-Legende Diego Armando Maradona) «Tore machen schlank. Jedenfalls was mich angeht.» (Brasiliens Stürmerstar Ronaldo) «Die Heim-Mannschaft kann mit dem kleinen Kaninchen Lahm von hinten über den Kronhirsch Ballack im Zentrum und das Wildschwein Schweinsteiger bis vorne zu Puma Klose gnadenlos zuschlagen.» (Die schwedische Zeitung «Svenska Dagbladet» über die DFB-Elf) «Und an meinen Rollstuhl mache ich keine Deutschland-Flagge, weil der Berliner Innensenator gesagt hat, Polizeifahrzeuge sollten keine Fahnen haben. Da ich als Bundesinnenminister oberster Dienstherr der Polizei bin, ist mein Rollstuhl auch ein Polizeifahrzeug im erweiterten Sinn.» (Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble) «Ich habe Freunde aller Rassen, egal ob Schwarze oder Zigeuner. Ein besonders guter Freund von mir ist ein Japaner, der auf einer Hühnerfarm das Geschlecht der Küken bestimmt.» (Spaniens Fußball-Nationaltrainer Luis Aragonés zu Vorwürfen, er habe rassistische Vorurteile) «Ich habe niemals zuvor die Assoziation einer Fußball-WM mit einem so großen Fest gehabt. Ich glaube, dies hier ist die Weltmeisterschaft der Menschen.» (Jorge Valdano, Fußball-Weltmeister, Literat und Unternehmensberater) «Niemand akzeptiert hier die Möglichkeit, dass Brasilien nicht Weltmeister wird.» (Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva am 9. Juni in einer Videoschaltung mit der Mannschaft des Titelverteidigers)
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