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Internationale Pressestimmen zur WM vom 4. Juli

04.07.2006, 11:03 Uhr

ITALIEN:

«La Gazzetta dello Sport»: «Frings raus, Deutschland stinksauer. Disqualifiziert dank des TV-Beweis. Deutschland rebelliert: Ein Grund mehr, sich reinzuhängen.»

«La Stampa»: «Deutsche fuchsteufelswild wegen Frings' Disqualifizierung. Italien - Deutschland: Ein vergiftetes Match.»

«La Repubblica»: «Frings disqualifiziert von der FIFA. Für die Deutschen handelt es sich um ein Komplott. Deutsche Boulevard-Presse außer Rand und Band beschuldigt Italien:, Alles eure Schuld, nie wieder Pizza'.»

«Il Corriere della Sera»: «Das unendliche Match. Deutschland gegen Italien, wir machen Geschichte. Frings disqualifiziert dank des TV- Beweis.»


ENGLAND:

«The Times»: «Die FIFA-Entscheidung beruht zu großen Teilen auf einer Untersuchung des italienischen Fernsehens. Sie beraubt Jürgen Klinsmann einen seiner wichtigsten Spieler, beeinträchtigt die deutschen Chancen, den Titel zu holen und bewegt die Fans zur Aufruhr.»

«The Independent»: «Die Sperre für Frings sollten die Siegchancen für die Azzurri eigentlich steigen lassen. Aber der Ärger über die Umstände, wie die Sperre zu Stande kam, könnten seine Abwesenheit ausgleichen. Das deutsche Team ist jetzt vielleicht noch geschlossener, und das könnte gegen Italien zurückschlagen.»

«Daily Mirror»: «Der Verlust von Frings ist ein schwerer Schlag für Deutschland, das Italien in vier WM-Begegnungen noch nie besiegen konnte.»

«The Guardian»: «Frings war bislang wohl Deutschlands wichtigster Spieler bei der WM und der beste Mann beim Viertelfinale gegen Argentinien.»

FRANKREICH:

«L'Équipe»: «Frings, der harte Schlag.»

«Libération»: «Das ist die erste Schwierigkeit für Deutschland: Frings wurde nach einem leichten Schlag (...) für ein Spiel gesperrt.»

SPANIEN:

«Marca»: «Ohne Frings ist die deutsche Nationalelf stark geschwächt, die Balance in der Verteidigung ist für Klinsmann zu einem Dilemma geworden. Mit seiner Willensstärke und Entschiedenheit ist Frings wahrscheinlich der beste Spieler des deutschen Teams.»

«As»: «Die FIFA bringt die Stimmung mit der Sperre für Frings zum kochen. Die in Italien losgetretene Kampagne hat gewirkt. Dortmund und ganz Deutschland sind wütend, denn sie halten die Argentinier für die Schuldigen.»

SCHWEDEN:

«Dagens Nyheter»: «Frings' Sperre bereitet Klinsmann Kopfweh und ist ein schwerer Schlag für den Bundestrainer. Denn der defensive Mittelfeldspieler ist einer der dominierenden Spieler im deutschen Team und bei der WM überhaupt.»

BELGIEN:

«Het Laatste Nieuws»: «Das erste Halbfinale der WM zwischen Deutschland und Italien beginnt mit einem Streit.»

«Le Soir»: «Noch nie hat Deutschland bei einer WM Italien besiegt. Dabei hat der Streit um Torsten Frings nichts verbessert.»

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