14. Juni: Maradona mal bei der Arbeit: Im Spiel Spanien gegen Ukraine in Leipzig kommentiert er für den spanischen Sender Cuatro. Sein WM-Salär: Angeblich zwei Millionen Euro. «Absolut unvorhersehbar, sehr schwer zu führen», sagt ein Cuatro-Produzent über Maradona. 15. Juni: Der «Fuß Gottes» steht etwas zu fest auf dem Gaspedal. Maradona wird auf der Autobahn A2 bei Hamm-Uentrop in Nordrhein- Westfalen von der Polizei gestoppt. 120 km/h statt der erlaubten 80 km/h in einem Baustellenbereich. Die 95 Euro Bußgeld bezahlt der «Goldjunge» an Ort und Stelle. 16. Juni: Maradona, der Fan-Irrwisch, Teil 2. Beim 6:0 der «Albiceleste» über Serbien-Montenegro ist Maradona außer Rand und Band. Tränen der Freude. 18. Juni: Ein Argentinier beim Brasilien-Spiel. Maradona sieht sich die Partie der «Selecao» in München gegen Australien an. 19. Juni: Arbeitsbesuch in Stuttgart: Spanien spielt gegen Tunesien. 21. Juni: Maradona wieder in Maskottchen-Mission: Argentinien gegen die Niederlande. Nur ein 0:0. 22. Juni: Maradona feiert Maradona. Bis in die frühen Morgenstunden des nächsten Tages stößt er auf die «Hand Gottes» an, die ihn vor 20 Jahren im Viertelfinale gegen England unsterblich machte. Um 4.18 Uhr bereitet die Polizei der Party in einem Frankfurter Lokal ein Ende. Zu laut. 23. Juni: Wieder Dienst: Saudi-Arabien - Spanien in Kaiserslautern. 24. Juni: Edel-Fan Maradona goes East, die Fortsetzung. Achtelfinale Argentinien - Mexiko in Leipzig. Zittern, bibbern, aufatmen: 2:1 nach Verlängerung. 27. Juni: Dienst: Achtelfinale, Spanien - Frankreich. Sieger Frankreich. 28. Juni: Nachfolger einschwören beim Lunch. Bis 23.30 Uhr bleibt Maradona bei seinem spätabendlichen Besuch im Hotel HerzogsPark. 30. Juni: Maradona lässt sich um 15.00 Uhr das Frühstück aufs Zimmer bringen. 16.00 Uhr Abfahrt zum Olympiastadion. 17.35 Uhr Maradona wieder im Hotel: Einem Kumpel aus seinem Clan wurde der Zutritt verboten - offizielles FIFA-Stadionverbot. Maradona geht auch - und mit ihm etwas später seine sportlichen Erben.
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