ITALIEN: «La Repubblica»: «Ein Fest für Deutschland. Lehmann, der Anti-Held, bringt die Entscheidung. Die Stärke von Klinsmanns Team liegt darin, nie aufzugeben.» «Corriere dello Sport»: «Deutschland feiert ein Elfmeter-Fest. Das Spiel deutete auf ein anderes Ergebnis hin. Aber jetzt tanzt Berlin, und Buenos Aires weint.» «Corriere della Sera»: «Deutschland ist im Paradies und Jürgen Klinsmann ist der Prophet. Als Jens Lehmann den Elfmeter von Estéban Cambiasso hielt, öffnete er nicht nur die Tore ins Halbfinale, sondern besiegelte auch die deutsche Revolution. Der WM-Traum geht weiter und nährt das enthusiastische Delirium von Millionen von Menschen. Von Hamburg bis Bayern scheinen die Deutschen plötzlich ins Jahr 1989 zurückgekehrt zu sein, als sie sich nach dem Fall der Mauer und dem Ende der Teilung als 'glücklichstes Volk der Welt' fühlten.» GROSSBRITANNIEN: «Guardian»: «Lehmanns Elfmeter-Heldentum bescherte Deutschland Begeisterungsstürme.» «Times»: «Was ist bloß das Geheimnis der Deutschen beim Elfmeterschießen? Vermutlich wissen sie es selbst nicht.» «Daily Telegraph»: «Und wieder ist der Elfmeter Deutschlands Freund.» «Daily Mirror»: «Prügelei in Berlin: Schande für Argentinien. Der 22-Männer-Kampf im Viertelfinale lässt einen schalen Geschmack zurück.» FRANKREICH: «Le Figaro»: «Deutschland gewinnt den Kampf der Meister. Dass die Deutschen noch bei keiner WM im Elfmeterschießen geschlagen wurden, ist ein Zeichen ihres unerschütterlichen Glaubens in ihre Fähigkeiten.» «L'Equipe»: «Am Ende eines harten Kampfes ist Deutschland dort angelangt, wo Klinsmann es hinführen wollte. Das heißt: dorthin, wo es niemand erwartet hatte.» SPANIEN: «El País»: «Lehmann und die deutsche Unfehlbarkeit. Argentinien spielte in allen Belangen besser. Es zahlte für die Entscheidung seines Trainers Pekerman, Messi draußen zu lassen.» «El Periódico de Catalunya»: «Gary Lineker hat mehr Recht als ein Heiliger. Am Ende gewinnen immer die Deutschen.» PORTUGAL: «Público»: «Gott mag vielleicht ein Brasilianer sein. Aber der Teufel vermachte den Deutschen das Geheimnis des Elfmeterschießens.» «O Jogo»: «Gott straft Argentinien. Pekerman spielt auf Sicherheit und verliert.» SCHWEIZ: «Blick»: «Klinsmann, Lehmann, Ballermann.» «Basler Zeitung»: «Es brauchte ein Elfmeterschießen, um einen Unterschied zwischen den beiden bis dahin überzeugendsten Mannschaften herzustellen.» NIEDERLANDE: «Telegraaf»: «Lehmann rettet Deutschland. Der deutsche WM-Rausch geht weiter.» «Volkskrant: «Mit physischer Kraft und einer unverwüstlichen Mentalität rangen sich die Deutschen in die Elfmeter-Lotterie durch, die Argentinien im brodelnden Olympiastadion nur verlieren konnte.» SCHWEDEN: «Aftonbladet»: «Man weiß immer noch nicht, wie gut Deutschland wirklich ist. Aber auf jeden Fall gut genug, um die Feigen zu bestrafen. Argentinien gab nach der Führung jeden Gedanken an das eigene Spiel auf. Ballack war genau die Spielerpersönlichkeit, von der die Welt träumt.» «Expressen»: «Ballack lenkte die Deutschen fantastisch. Argentiniens Trainer Pekerman schoss sich mit seinen defensiven Auswechslungen selbst in den Fuß, und Klinsmann wechselte genau die Richtigen ein. Seine Elf wird bis ins Finale schwer zu stoppen sein.» DÄNEMARK: «Politiken»: «Klinsmann hat bis jetzt einfach alles richtig gemacht. Seine Entscheidung für Lehmann kann den Titel bedeuten. Die Deutschen sind von allen WM-Mannschaften einfach am besten in Form.» «Jyllands-Posten»: «Deutschland schwebt weiter. Argentinien wurde nach der Führung für Rückzug und Passivität bestraft.» RUSSLAND: «Gaseta.ru»: «Torwart Jens Lehmann hielt zwei Elfmeter und wurde zum Helden des Viertelfinales gegen Argentinien.» POLEN: «Gazeta Wyborcza»: «Perfekte Deutsche besiegten Argentinien. Es mag sein, dass die Deutschen bei dieser WM so offensiv wie nie spielen. Es mag sein, dass sie mit ihrem Spiel zum ersten Mal die ganze Welt entzücken. Aber eines hat sich nicht geändert: Das Elfmeterschießen führen sie weiterhin perfekt aus.» «Rzeczpospolita»: «Wo war Messi? Diese Frage stellten sich wohl Millionen Fans nicht nur in Argentinien. Was dachte sich nur Trainer Pekerman? Der gefährlichste Spieler Deutschlands war der slowakische Schiedsrichter, der die Gastgeber schamlos begünstigte. So ist es leider immer. Nach einem heroischen Kampf unterlag die bessere Mannschaft.» «Zycie Warszawy»: «Der slowakische Schiedsrichter betrog Argentinien.» Pressestimmen zu Italien - Ukraine 3:0 ITALIEN: «La Gazzetta dello Sport»: «Deutschland, jetzt müssen wir zwei uns messen! Die Azzurri waren von Anfang an von ihrem Sieg überzeugt. Die Ukraine war der Mannschaft von Lippi technisch weit unterlegen. Als sie ihre Abwehr öffnen musste, wurden ihre Grenzen noch deutlicher.» «Corriere dello Sport»: «Die Azzurri überrennen die Ukraine und erreichen das Halbfinale. Deutschland, wir werden Dich schlagen! Italien spielte aufmerksamer, abgeklärter und präziser als sonst. Besser hätte es nicht laufen können.» «La Repubblica»: «Bella Italia. Italien ist erstmals seit 1994 wieder bei einer WM unter den letzten Vier.» UKRAINE: «Korrespondent»: «Ein Märchen mit traurigem Ende. Das Wunder blieb aus. Italien besiegte die Ukrainer mit 3:0.» GROSSBRITANNIEN: «Guardian»: «Klinsmann wird den Italienern am Dienstag einen härteren Test bescheren.» SPANIEN: «El País»: «Italien putzt die Ukraine weg und hofft gegen Deutschland auf ein neues Jahrhundertspiel wie 1970 in Mexiko.» «El Mundo»: «Italien missbraucht einen Anfänger.» «Marca»: «Italien rauscht ins Halbfinale, ohne aufs Gaspedal drücken zu müssen.» SCHWEIZ: «Neue Zürcher Zeitung»: «Italia macht 'bella figura'. Italien gegen Deutschland - der Fußballfreund schnalzt angesichts dieser Affiche (Ankündigung) laut mit der Zunge.» NIEDERLANDE: «Volkskrant»: «Betrugsaffäre lässt Lippis Männer kalt. Italien wollte das Publikum für sich einnehmen, und das gelang besonders gut.» SCHWEDEN: «Expressen»: «Es machte sich bezahlt, dass Italien sofort das Kommando übernahm. Eigentlich war nach 20 Minuten alles klar. Jetzt wartet das Supersemifinale gegen Deutschland.» DÄNEMARK: «Politiken»: «Der Sieg überschattet auf angenehme Weise den heimischen Korruptionsskandal. Die Italiener hatten alles unter Kontrolle. Verdammt, das wird hart für die Nerven, wenn die ehrgeizigen deutschen Gastgeber ihre Kräfte an so viel Schlauheit messen müssen.» RUSSLAND: «Sport-Express»: «Wie die Ukraine bei der WM begonnen hat, so ging es mit ihr zu Ende.» «Gaseta.ru»: «Das Spiel gegen die Italiener endete für die Mannschaft von Oleg Blochin mit einem Fiasko.» POLEN: «Zycie Warszawy»: «Ende des ukrainischen Traums. Es kam wie erwartet.» BRASILIEN: «Estado de São Paulo»: «Der Spruch 'Zahlen lügen nicht' gilt nicht für den 3:0-Sieg Italiens gegen die Ukraine. Die Italiener hatten weniger Ballbesitz, schossen weniger auf das gegnerische Tor und hatten sogar weniger Eckstöße zu ihren Gunsten. Dennoch hatten sie kaum Mühe, die Ukraine zu besiegen.»
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