Schneider: Immer anspielbar. Suchte das Risiko, dabei unterliefen dem Leverkusener aber zu viele Fehler. War allerdings auch defensiv gebunden, um Tevez und Sorin zu stoppen. Für Odonkor ausgetauscht. Frings: Bärenstark: Bekämpfte mit Ballack wirkungsvoll den später ausgewechselten Riquelme. Der Abfangjäger verdarb den Argentiniern den Spaß und nahm keine Rücksicht auf eine drohende Sperre. Ballack: Der Chef! Suchte jeden Zweikampf, riesiger Aktionsradius. Beim Kopfball (16.) fehlten Zentimeter. Der Antreiber bei der Aufholjagd. Opferte sich mit Krämpfen auf und traf im Shoot-Out. Schweinsteiger: Wie schon gegen Schweden: Mehr Arbeiter als Künstler Konnte seine Spiellaune dadurch nicht ausleben. Nach dem Rückstand waren seine Offensivqualitäten nur kurz gefragt. Dann ausgetauscht. Klose: Es sah es nach einem Schwarzen Tag aus: Verlor den Zweikampf beim Gegentor von Ayala, doch dann war er zur Stelle und brachte Deutschland mit seinem 5. WM-Tor in die Verlängerung. Danach raus. Podolski: Ging gleich zu Beginn ungestüm in die Zweikämpfe. Dadurch früh verwarnt und extrem Gelb-Rot gefährdet. Der Neu-Münchner konnte im Angriff kaum Akzente setzen. Sicher im Elfmeterschießen. Odonkor: Für Schneider (62.) eingewechselt. Fiel nicht nur durch seine pinken Fußballschuhe auf. Wirbelte mächtig auf rechts und riss das Publikum mit. Brachte Sorin ins Schwitzen und sorgte für Druck. Borowski: Kam für Schweinsteiger (75.) und kurbelte die Schluss- Offensive erfolgreich an. Erst zwei abgeblockte Schussversuche, dann die Torvorlage für Klose und ein sicherer Elfmetertreffer. Neuville: Der Edel-Joker kam kurz vor Ende der regulären Spielzeit für Klose. Sehr beweglich, viel unterwegs, aber diesmal ohne Fortune im Abschluss, dafür sicher als Elfmeterschütze.
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