Die Polizei in Hannover hat sich ihre Nähe zu den Fußball-Stars während der WM für karitative Zwecke zu Nutze gemacht. Die Beamten baten bei den Mannschaften, die in Hannover spielten, um Unterschriften auf den Nationaltrikots und gab diese weiter.
Polizeipräsident Hans-Dieter Klosa übergab die signierten Hemden von Italien, Mexiko, Angola, Polen, Frankreich und der Schweiz an sechs soziale Einrichtungen aus Niedersachsen.
«Wir wollten ein solch großes Ereignis nutzen, um auch diejenigen teilhaben zu lassen, die nicht unbedingt auf der Sonnenseite stehen», begründete Klosa das Engagement der Polizei. Als die Stars über den Zweck der Aktion informiert wurden, seien sie sofort zu den Autogrammen bereit gewesen.
Einige Empfänger, wie das Kinderhospiz Löwenherz, wollen die Trikots versteigern lassen. Das Obdachlosen-Magazin «Asphalt» aus Hannover plant dagegen nach Auskunft von Geschäftsführerin Almut Maldfeld, sein Angola-Trikot als Preis für ein Rätsel auszuloben. So soll die Nachfrage nach dem Blatt angeheizt werden.