| Name: | Juan Pablo Sorin |
| Land: | Argentinien |
| Verein: | FC Villarreal (seit 2004) |
| Vorherige Vereine: | Cruzeiro Belo Horizonte (2004), Paris Saint-Germain (2003-2004), FC Barcelona (2003), Lazio Rom (2002-2003), Cruzeiro Belo Horizonte (2000-2002), River Plate (1996-2000), Juventus Turin (1995-1996), Argentinos Juniors (1994-1996) |
| Position: | Linker Verteidiger |
| Geburtsdatum: | 5. Mai 1976 |
| Geburtsort: | Buenos Aires |
| Größe: | 1,73 m |
| Gewicht: | 65 kg |
Als Kapitän will Juan Pablo Sorin, Profi des FC Villarreal und Clubkollege von Argentiniens Spielmacher Juan Román Riquelme, Vorbild sein. «Es ist klar, dass die Kapitäns-Würde eine besondere Ehre ist und einen stolz macht», sagt Sorin. «Ich sehe mich als Erbe einer Binde, die schon der beste Spieler der Welt, Diego Armando Maradona, und zuvor Daniel Passarella getragen haben.» Ansonsten ist es ihm eher unangenehm, über seine gekennzeichnete Führungsrolle im argentinischen Kollektiv zu reden.
Auf dem Feld ist Sorin neben seinem Vereinskollegen Riquelme aber der Chef. Schon vor elf Jahren führte er ebenfalls unter Trainer José Pekerman die U20 zu ihrem ersten WM-Titel seit dem Triumph 1979 mit Maradona. Besteht Offensivbedarf, löst er sich aus der Viererabwehrkette und rückt ins Mittelfeld auf. Sorin, der am 14. Februar 1995 in der A-Nationalmannschaft beim 4:1-Sieg über Bulgarien debütierte, mag ebenso wie Lahm den Gang nach vorn. In 74 Länderspielen erzielte Sorin elf Tore.
Ein roter Ball war es, geschenkt zu Weihnachten, der die Karriere des feingeistigen Fußballers mit der Lockenpracht, die manche Frauen neidisch macht, früh ins Rollen brachte. Doch behielt «Juampi» immer auch das Geschehen neben dem grünen Rasen im Blick. Auf seinen zahlreichen Fußball-Stationen bei Cruzeiro in Brasilien, Paris St. Germain, dem FC Barcelona, Lazio Rom, River Plate, Juventus Turin und den Argentinos Juniors sah Sorin schon viel von der Welt.
Der Fußballer und Feigeist, der mit einer Schriftstellerin verheiratet ist, schrieb selbst ein Buch über die Kindheit argentinischer Künstler («Grandes Chicos»/Große Kinder) und engagiert sich auch für wohltätige Zwecke. Sein Wort wird aber nicht nur in der argentinischen Mannschaft gehört. Sorin moderierte einst erfolgreich eine Radiosendung.