Schneider: Immer anspielbereit und laufstark, aber die letzte Präzision fehlte im 69. Länderspiel. Hätte seine Freiräume besser nutzen können, nicht so effektiv wie zuletzt. Pfostenschuss (84.). Frings: Stabilisator und toller Kämpfer vor der Abwehr: In der Ball-Eroberung der Beste, schaltete schnell um. In einigen Szenen etwas zu nachlässig in der Defensive. Gelb-belastet im Viertelfinale. Ballack: Ballverteiler Nummer eins im deutschen Spiel. Leitete das 1:0 ein, ballerte aus allen Lagen, motivierte seine Nebenleute. Nur Isaksson und der Pfosten verhinderten sein erstes WM-Tor. Schweinsteiger: Der Dribbler fiel dieses Mal vor allem durch seine Disziplin auf. Schloss immer wieder geschickt die Räume, gewann Zweikämpfe im Rückwärtsgang. Klose: Der 29-Jährige unterstrich seine bestechende Form eindrucksvoll. Bereitete beide Podolski-Tore super vor, strahlte in jeder Aktion Gefahr aus. Er hat das Zeug zum WM-Stürmer Nummer 1. Podolski: Der Knoten ist geplatzt: Nach seinem ersten WM-Tor gegen Ecuador legte er gegen die Schweden in seinem neuen Wohnzimmer zwei Mal nach. Dritter «Doppelpack» im Nationalteam, alle lieben «Poldi». Borowski: Der Bremer ersetzte Schweinsteiger (72.), verletzte sich schon drei Minuten später in einem harten Zweikampf. Biss sich aber durch, schaltete sich immer wieder in die Offensive ein. Neuville: Der Edeljoker durfte von der 74. Minute an ran. Fand sofort Bindung zum Spiel und hätte drei Minuten vor dem Ende fast getroffen. Der Gladbacher hat sich sein zweites WM-Tor noch aufgehoben. Kehl: Nach seinen 19 Minuten im Eröffnungsspiel in München durfte er dieses Mal die letzten Minuten für den verwarnten Frings ran. Auch der Dortmunder suchte mit den Weg in Richtung des schwedischen Tores.
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