Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft nimmt die konkrete Vorbereitung auf das WM-Achtelfinale gegen Schweden in Angriff. Bundestrainer Jürgen Klinsmann hat von Chefscout Urs Siegenthaler ein umfassendes Profil des Gegners erstellen lassen.
Stärken und Schwächen der Schweden sollen den Spielern in Video-Sitzungen vermittelt werden. Die praktische Umsetzung wird anschließend auf dem Trainingsplatz geübt. Klinsmann sieht dem ersten K.o.-Spiel in München mit großer Zuversicht entgegen. «Wir können mit breiter Brust in das Spiel gegen Schweden gehen.» Er sagte aber auch: «Das Turnier geht jetzt erst richtig los. Wir müssen uns noch steigern.»
Mit einem Sieg gegen Schweden würden sich Kapitän Michael Ballack & Co. auch die ersten WM-Prämien sichern. 50 000 Euro würde der Deutsche Fußball-Bund (DFB) bei einem Einzug ins Viertelfinale an jeden der 23 Akteure zahlen. Der Titelgewinn würde mit der Rekord-Prämie von jeweils 300 000 Euro honoriert.
Bereits am Tag vor dem Spiel wird das deutsche Team von Berlin nach München fliegen und dort am Abend das Abschlusstraining bestreiten. Alle 23 Akteure sind nach derzeitigem Stand einsatzfähig. Klinsmann wird im Vergleich zum 3:0-Sieg gegen Ecuador aber wohl nur eine personelle Umstellung vornehmen. Für den im letzten Spiel der Vorrunde wegen einer drohenden Gelb-Sperre geschonten Christoph Metzelder muss Robert Huth wieder zurück auf die Bank. Das hatte Klinsmann bereits angekündigt.