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DFB-Kader mit Metzelder ins Abschlusstraining

Berlin (dpa) - 19.06.2006, 18:42 Uhr

Christoph Metzelder verfolgt das Training seiner Teamkameraden.
Christoph Metzelder verfolgt das Training seiner Teamkameraden.

Alle 23 Akteure des deutschen WM-Kaders haben das Abschlusstraining für das entscheidende Gruppenspiel gegen Ecuador aufgenommen.

Auch die am Vortag im Mannschaftstraining pausierenden Christoph Metzelder und Oliver Kahn liefen einen Tag vor dem Gruppen-Finale gegen die Südamerikaner im Berliner Olympiastadion auf. Zwischen Deutschland und Ecuador fällt die Entscheidung um den ersten Platz in Gruppe A. Bundestrainer Jürgen Klinsmann und sein Team brauchen dazu einen Sieg.

Erstmals bei dieser WM kann Klinsmann wohl auf alle Akteure seines Kaders zurückgreifen. Auch der Wolfsburger Mike Hanke ist nach abgelaufener Rot-Sperre aus dem Confederations Cup vor einem Jahr einsatzbereit.

Um 17.56 Uhr rief der Bundestrainer seine Mannschaft zu einer Ansprache im Mittelkreis zusammen, zuvor hatte er sich ausgiebig mit seinem Kapitän Michael Ballack unterhalten. In zwei Zehner-Gruppen bestritten die Feldspieler das Aufwärmprogramm; eine führte unter Anleitung der Fitness-Trainer Lauf- und Gymnastikübungen durch, die andere durfte unter Aufsicht von Assistenzcoach Löw Pass-Spiele absolvieren.

Nach der für Medien öffentlichen Anfangsviertelstunde stimmte Klinsmann die Mannschaft in der restlichen Zeit im Geheimen auf das Ziel Gruppensieg ein. «Uns ist der Gruppensieg deshalb sehr wichtig, weil ein Erfolg uns noch mehr Sicherheit und Selbstvertrauen geben würde. Wir könnten dann mit breiter Brust ins Achtelfinale gehen, egal wie der Gegner dort heißt», sagte Klinsmann.


Offen blieb auch beim kurzen Einblick ins Abschlusstraining, ob und welche Änderungen es in der Startformation gibt. «Wir überlegen, ob wir dem einen oder anderen Spieler die Chance geben, von Beginn an zu spielen. Falls sich mal einer verletzt oder gesperrt ist, wäre es nicht gut, wenn einer einspringen muss, der noch keine Turniererfahrung hat», hatte Löw angekündigt.

22 Stunden vor dem «Endspiel» in der WM-Gruppe A gegen Ecuador war es für die Nationalspieler auch der erste Test auf dem Rasen des Berliner Olympiastadions, wo am 9. Juli das Finale ausgetragen wird.

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