Franz Beckenbauer unterstützt Jürgen Klinsmann in seinem Bestreben, im letzten WM-Vorrundenspiel gegen Ecuador unbedingt den Gruppensieg anstreben zu wollen.
«Da gibt es kein Zögern und Zaudern. Da wird volle Pulle nach vorne gespielt», sagte der ehemalige Teamchef der deutschen Fußball-Nationalmannschaft im ZDF zur besten taktischen Marschroute. Die deutsche Mannschaft muss im Berliner Olympiastadion gewinnen, um Ecuador in Gruppe A in der Endabrechnung noch auf den zweiten Tabellenplatz zu verweisen.
Trotz einer drohenden Gelb-Sperre für die Stammspieler Michael Ballack und Christoph Metzelder sprach sich der deutsche WM-Chef dafür aus, gegen Ecuador höchstens «angeschlagene Spieler» zu schonen. Beckenbauer sieht es auch nicht als besonders wichtig an, dass die deutsche Mannschaft einem Achtelfinal-Duell mit England aus dem Weg geht. «Wir haben uns in der Vergangenheit gegen die Engländer immer leichter getan als gegen die eckigen Schweden», kommentierte der 60-Jährige.
Deutschland träfe als Gruppensieger in München auf den Zweiten der England-Gruppe. Als Zweiter der Gruppe A müsste der WM-Gastgeber in Stuttgart gegen den Sieger der Gruppe B antreten.