Auch der Fußball-Weltverband FIFA will das Geheimnis um den Ball des WM-Eröffnungsspiels nicht lüften. Der deutsche Nationalspieler Torsten Frings hatte ihn nach der Partie gegen Costa Rica (4:2) unter seinem Trikot aus dem Innenraum des Münchner Stadions geschmuggelt.
Ob er ihn auch tatsächlich behalten hat, ließ Frings («Das bleibt mein Geheimnis») offen. FIFA- Mediendirektor Markus Siegler sagte dazu in Berlin lediglich: «Dann hat Deutschland ja schon einen Ball.»
Für jede WM-Partie stellt die FIFA 15 Fußbälle zur Verfügung, die nach einem festgelegten Schlüssel verteilt werden. Erstmals ist jeder dieser Bälle mit den Namen der Mannschaften, dem Spielort und dem -datum versehen. Sechs Bälle erhält der Hersteller des «Teamgeist» (Adidas), drei der FIFA-Sponsor Coca Cola sowie jeweils einen jedes Team, das deutsche Organisationskomitee und die FIFA. Die restlichen beiden Bälle sollen laut FIFA möglicherweise für wohltätige Zwecke versteigert werden.