Die Fußball-WM 2006 ist in vollem Gange, da hat der deutsche Sportartikelhersteller Puma bereits seine Vorbereitungen für die WM 2010 in Südafrika gestartet.
«Wir sind nur noch 1295 Tage von der WM 2010 entfernt. Die WM 2006 mag noch nicht zu Ende sein, aber von unserer Seite ist die Arbeit da beendet», sagte Puma-Vorstandsvorsitzender Jochen Zeitz auf einer Pressekonferenz in Johannesburg. Sein Unternehmen wolle zur WM in vier Jahren die größte Marketingkampagne der Unternehmensgeschichte fahren; zu den Kosten äußerte sich Zeitz nicht.
Bis 2010 solle das Marktpotenzial in Afrika vervierfacht werden. Ohne konkrete Zahlen zu nennen betonte Zeitz: «Wir sehen Afrika als Markt mit hohem Wachstumspotenzial. Ich sehe da exzellente Möglichkeiten, mit Südafrika als der treibenden Kraft.» Afrika und der Nahe Osten machten am Gesamtumsatz - den Zeitz für dieses Jahr mit 2,4 Milliarden Euro bezifferte - derzeit einen Anteil von 2,5 Prozent aus.
Puma hatte sein erstes afrikanisches Tochterunternehmen im September 2001 in Kamerun gegründet. Bei der WM in Deutschland ist die Herzogenauracher Firma Ausrüster von zwölf Teams, darunter alle fünf teilnehmen Afrika-Mannschaften.