Nach dem Traumstart in seine erste Fußball-Weltmeisterschaft ist der deutsche Nationalspieler Philipp Lahm ins Blickfeld des FC Chelsea geraten.
Wie die in London erscheinende «Daily Mail» berichtete, will der Club des russischen Milliardärs Roman Abramowitsch eine Ablösesumme von umgerechnet 14,63 Millionen Euro für den Abwehrspieler des FC Bayern München bieten. «Wenn es stimmen sollte, dann ehrt es mich. Dann ist das eine schöne Sache», sagte Lahm zu dem Gerücht, das er selbst aus der Zeitung erfahren haben will.
Lahm will sich mit dem Thema zur Zeit nicht beschäftigen. «Es ist Weltmeisterschaft und ich hab jetzt etwas anderes im Kopf. Ich mache mir darüber im Moment keine Gedanken, ich weiß ja nicht mal, ob es stimmt», sagte der Linksverteidiger über die angebliche Offerte des FC Chelsea, der zuvor schon Michael Ballack vom FC Bayern an die Themse gelockt hatte.
Der Abwehrspieler spielt sich derweil bei der WM weiter in den Blickpunkt - dem überragenden Eröffnungsspiel ließ eine starke Vorstellung beim 1:0 über Polen seine Aktie weiter steigen. Zum Auftakt gegen Costa Rica (4:2) hatte er mit einem Traumtor und einer herausragenden Leistung international auf sich aufmerksam gemacht. Der ehemalige argentinische Superstar Diego Maradona adelte den jungen Münchner nach dem Eröffnungsspiel mit einem besonderen Lob: «Das war eine Weltklasse-Leistung von Philipp Lahm. In dieser Form kann er einer der Top-Spieler der WM werden.»
Der 22-jährige Lahm hat beim deutschen Rekordmeister noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2009. Am Geld ist ein Wechsel bei Chelsea allerdings noch nie gescheitert. Abramowitsch hat nach Medienberichten in den vergangenen drei Jahren insgesamt rund 575 Millionen Euro in den Premier-League-Club investiert.