Schneider: Begann stark - nicht nur am Ball. Machte das Spiel schnell, kurbelte an. Letzte halbe Stunde rückte er nach hinten. Frings: Wusste oft nicht, wie er mit der hängende Spitze Zurawski umgehen sollte. Bissig im Zweikampf, aber zu viele kleine Fouls. Ballack: Sehr präsent. Öffnete das Spiel mit langen Bällen, verrichtete viel Abwehrarbeit im Mittelfeld. Im gegnerischen Strafraum gut abgeschirmt. Traf kurz vor Schluss die Latte. Schweinsteiger: Ungewohnt viele Ballverluste. Oft überhastet. Auch bei den Standards fehlte die letzte Präzision. Nicht sein Tag. Klose: Immer ein Unruheherd. Ging jedem Ball nach und schoss aus allen Lagen. Bei der größten Kopfball-Chance (21.) und beim Latten- Treffer (88.) fehlten Zentimeter. Sorgte clever für den polnischen Platzverweis. Podolski: Meist fehlte ihm die Bindung, explodierte viel zu selten. Nach Lahms Super-Pass hätte der Kölner sein erstes WM-Tor machen müssen, doch er verzog mit dem staken linken Fuß (45.). Odonkor: Mit dem Lokalmatador gab Klinsmann das Signal zur totalen Offensive: Ging mutig zur Sache, riss die Fans mit seinen Sprints auf der rechten Flanke mit. Neuville: Der Edel-Joker kam spät - und machte seinem Namen alle Ehre. Sein neuntes Länderspieltor brachte den Sieg. Borowski: Kam in der Schlussphase für Schweinsteiger. Verfehlte mit Fernschuss knapp das Tor (88.)
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