Auch die Argentinier haben ihre Reize. Sie imponieren durch ihre üppige Haarpracht. Das gilt vor allem für ihren Kapitän Juan Pablo Sorín, den einige Journalisten mit dem britischen Filmstar Daniel Day-Lewis in dem Streifen «Der letzte Mohikaner» vergleichen. Viele Fußballer haben ihre eigenen Stilisten, sie tragen Markenkleidung der besten Designer und Modefrisuren. Dies hat nach einem Bericht der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» zur Folge, dass der Fußball immer mehr Frauen anlockt. Aber auch Männer. Die Gemeinschaft der Homosexuellen verehrt unter anderem Ljungberg, Cristiano Ronaldo oder den Ukrainer Andrei Schewtschenko. Dies lässt sich an den Fotos auf einschlägigen Internetseiten ablesen, auf denen die Spieler spärlich bekleidet und in gewagten Posen zu sehen sind. Die Fußballstars des 21. Jahrhunderts zeigen ihre Reize nicht nur auf dem Rasen. Sie haben es längst gelernt, vor den Fernsehkameras wie Hollywoodstars in teuren Markenanzügen einherzuschreiten. Ihre Frisuren und Tätowierungen prägen den Stil der Zeit. Einige Fußballer posieren gar als Models für Mode-Firmen. Bei der WM wird es noch so manchen Fußballer zu entdecken geben. Die ultramodernen TV-Kameras ermöglichen den Fernsehzuschauern einen genauen Blick auf die anatomischen Vorzüge der Aktiven. Vielleicht steht bis zum Finale am 9. Juli fest, wer definitiv der Schönste ist.
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