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WM-Sprüche vom 12. Juni

12.06.2006, 18:16 Uhr

Der mexikanische Trainer Ricardo La Volpe am Spielfeldrand.
Der mexikanische Trainer Ricardo La Volpe am Spielfeldrand.

«Sein Vater Felipe hat ihn als Engel im Himmel beschützt und ihm die Stärke gegeben, fast alle Schüsse zu halten.» (Mexikos Trainer Ricardo La Volpe zur Leistung von Sánchez)

«Am Ende hat die Gerechtigkeit gesiegt. Der Schiedsrichter wird glücklich über dieses Ergebnis sein.» (Australiens Trainer Guus Hiddink über die späten Tore seines Teams beim 3:1-Sieg über Japan nach einem 0:1-Rückstand. Schiedsrichter Essam Abd El Fatah aus Ägypten hatte beim japanischen Führungstreffer ein klares Foulspiel übersehen)

«Ich habe noch keinen Anruf bekommen, sondern gehe gerade in Ettlingen mit meinem Hund spazieren.» (Fußball-Coach Winfried Schäfer, 56, der als ein heißer Kandidat auf die Entscheidung des togoischen Fußballverbandes über den vakanten Trainerposten für das WM-Team wartete.)

«Schön, dass ich euch frei geben konnte.» (Dick Advocaat, Nationalcoach Südkoreas, zu Medienvertretern, nachdem ein Frühtraining gestrichen wurde.)

«Wenn wir gegen Ghana verlieren sollten, wird es gegen die USA superschwer, spielen wir Unentschieden wird es sehr schwer und wenn wir gewinnen, wird es schwer.» (Italiens Nationaltrainer Marcello Lippi vor dem WM-Auftaktspiel gegen Ghana)


«Ich bin völlig entspannt und das wundert mich bei meinem Charakter selbst.» (Lippi zu seinem Gemütszustand bei seiner ersten WM)

«Ich habe mit gebrochenem Herzen gespielt.» (Mexikos Torwart Oswaldo Sánchez, dessen Vater kurz vor dem WM-Start verstorben war, nach dem 3:1-Auftaktsieg gegen den Iran)

«Die Deutschen von heute sind nach meiner Erfahrung und Einschätzung die unkriegerischsten Deutschen, die ich je erlebt habe.» (Ralph Giordano, Journalist und Schriftsteller, zur Gefahr eines übersteigerten Nationalismus durch die Fußball-WM und die Freude über Siege der deutschen Nationalelf)

«Jeder erwartet, dass Brasilien nicht nur das Spiel, sondern auch den Titel gewinnt. Aber wir werden nicht die weiße Fahne schwenken.» (Kroatiens Trainer Zlatko Kranjcar vor dem ersten WM-Spiel)

«Ich bin froh, dass ich ein Top-Dienstauto bekomme.» (Nationalmannschafts-Teammanager Oliver Bierhoff zum Vertragsabschluss zwischen dem DFB und dem Generalsponsor Mercedes Benz)

«Ich tröste ihn immer.» (DFB-Präsident Gerhard Mayer-Vorfelder über Kritik an FIFA-Präsident Joseph Blatter)

«Das kommt darauf an, wer neben mir stehen wird.» (DFB-Präsident Gerhard Mayer-Vorfelder auf die Frage, ob er auf der Tribüne den von Spieler Christoph Metzelder gewünschten Schulterschluss nachahmen werde)

«Es war sehr nett zu sehen, wie sich die Väter um ihre Kinder gekümmert haben.» (DFB-Präsident Gerhard Mayer-Vorfelder über den Familienbesuch im deutschen WM-Quartier)

«Angeschlagene Boxer sind am gefährlichsten.» (Michael Ballack über den nächsten Gegner Polen)

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