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Internationale Pressestimmen zur WM vom 11. Juni

11.06.2006, 13:10 Uhr

Pressestimmen zu England - Paraguay (1:0):

ENGLAND:

«Sunday Mirror»: «Puuuh. Manche mögen es nicht heiß. England leidet in der Sonne. Beckham verspricht, dass es besser wird. Wir brauchen Dich, Rooney.»

«Sunday Mail»: «Ein Eigentor innerhalb der ersten drei Minuten war genug, um England zum ersten Mal unter Trainer Sven-Göran Eriksson im Eröffnungsspiel eines großen Turniers drei Punkte zu bringen. Aber bei all dem Schweiß war nirgendwo eine Inspiration der Art zu erkennen, die Wayne Rooney bringen könnte.»

«The Observer»: «Ein Eigentor lässt Paraguay untergehen und bringt England einen Erfolg zum Auftakt der WM. Es war harte Arbeit bei brütender Hitze. Svens Männer brauchen unbedingt Rooney, um den Angriff aufzupeppen.»


«The Sunday Times»: «Es war nicht wirklich der Geist von 1966, obwohl England auch damals einen wackeligen Start hatte. Nicht einmal der ergebenste Anhänger kann sagen, dass England auch nur im Entferntesten wie Brasilien gespielt hätte - nicht einmal wie Deutschland.»

PARAGUAY:

«Diario Popular»: «Trauer. Zorn. Ohnmacht. Das empfand das Land nach der Niederlage gegen England, das nicht einmal den eigenen Siegtreffer erzielen musste. Paraguay machte es einem Gegner leicht, der zwar große Namen aber wenig Erleuchtung aufzuweisen hatte.»

«ABC Color»: «Paraguay hatte offenbar eine Verabredung mit dem Unglück. Wegen eines frühen Eigentors musste das Team bergauf spielen. England hingegen zeigte nichts, was den Rummel um ihre Stars rechtfertigen könnte.»

Pressestimmen zu Schweden - Trinidad und Tobago (0:0):

SCHWEDEN:

«Expressen»: «Das kann nicht wahr sein. 0:0 gegen ein Land, das weniger Einwohner hat als Stockholm.»

«Aftonbladet»: «Nein, die WM ist noch nicht vorbei. Aber das 0:0 war beschämend.»

«Dagens Nyheter»: «Schwedisches Riesen-Fiasko zum Auftakt. Die Mannschaft spielte völlig ineffektiv.»

TRINIDAD UND TOBAGO:

«Trinidad & Tobago Express»: «Es war kein Sieg, aber für die Zuschauer und die zehn Spieler fühlte es sich wie einen Sieg an.»

«The Trinidad Guardian»: «Allen Vorhersagen zum Trotz holte Trinidad und Tobago den einen Punkt. Sie können sich bei Torwart Shaka Hislop bedanken.»

Pressestimmen zu Argentinien - Elfenbeinküste (2:1):

ARGENTINIEN:

«Olé»: «Die Mannschaft von Trainer Pekerman hatte es mit einem harten Gegner zu tun. Die Afrikaner spielten über weite Strecken besser und dominierten das Spiel. Aber bei der Verwandlung von Chancen in Tore scheiterten sie kläglich.»

«La Nación»: «Der erste Schritt ist getan: die Leistung der Mannschaft war zum Teil sehr gut aber teilweise auch alarmierend. Die Argentinier mussten die Zähne zusammenbeißen und leiden, aber sie haben ihr Ziel erreicht und das Auftaktspiel gewonnen.»

«Clarín»: «In der zweiten Halbzeit häuften sich bei den Argentiniern die Fehler. Die Mannschaft zerfiel in zwei Teile. Zum Schluss hofften die Argentinier auf den Schlusspfiff.»

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