Schneider: Bester Deutscher im Finale 2002 - beim Auftakt 2006 nur Durchschnitt. Bereitete toll das zweite deutsche Tor mit vor, war immer für eine Überraschung gut. Tauchte dann aber ab. Frings: Der Bremer steigerte sich gegenüber den Tests deutlich. Kämpfte wie gewohnt, trieb das Spiel nach vorn und krönte die gute Leistung mit dem 4:2. Übernahm am ehesten Ballacks Führungsrolle. Borowski: Nach dem Ballack-Ausfall weit weniger präsent als der verletzte Kapitän: Versuchte zwar die Pässe in die Spitze, eine klare Linie aber brachte er nicht ins deutsche Spiel. Musste für Kehl raus. Schweinsteiger: In seinem ersten WM-Spiel einer der Besten. Versuchte immer wieder das Dribbling und die steilen Pässe. Legte Klose toll zum 2:1 auf. Der junge Münchner ist zur Stammkraft im Team geworden. Klose: An seinem 28. Geburtstag erfüllte er alle Erwartungen: Vierter Doppelpack in der Nationalelf, immer anspielbereit. Nach fünf WM-Toren 2002 will er dieses Mal noch mehr. Eine Trumpf-Karte! Podolski: In seinem neuen Heim-Stadion mit einigen starken, aber auch einigen schwächeren Szenen. Der neue Mann für die Standards, dabei noch Reserven. Suchte den direkten Abschluss, aber wenig effektiv. Kehl: Kam für Borowski und war gleich am zweiten Gegentor beteiligt. Bemühte sich danach um mehr Stabilität. Der Dortmunder bleibt aber zunächst nur ein Alternativ-Spieler. Neuville: Kam als «Joker» in der Schlussphase für Klose. Der Gladbacher war zwar ständig in Bewegung, kam aber nicht in torgefährliche Aktionen. Odonkor: Am Ende durfte auch noch die Dortmunder Rakete kurz starten. Erlebte den Schlusspfiff seines zweiten Länderspiels auf dem Platz. Kam für Schneider. Klinsmann baut den Youngster auf.
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