15 WM-Spieler hat Arsenal London unter Vertrag. Sie verteilen sich auf zehn Nationalmannschaften. Noch nie zuvor hat ein anderer Club einer WM so sehr den Stempel aufgedrückt. 44 Jahre ist es her, dass eine Mannschaft mit einem höheren Durchschnittsalter als 28 Jahre Weltmeister wurde. Damals gewann Brasilien. Der Altersschnitt lag bei 30,1 Jahren. 194 Länder nahmen an der WM-Qualifikation teil. Erstmals musste auch der Titelverteidiger um einen der 31 WM-Plätze kämpfen. Brasilien eroberte sein Ticket souverän. Deutschland war als Gastgeber von vornherein qualifiziert. 735 statt der 736 möglichen Spieler sind bei der WM dabei. 23 Spieler durfte jeder der 32 Trainer nominieren. Nur Serbien-Montenegro tritt mit 22 Akteuren an. Trainer Ilija Petkovic strich seinen Sohn Dusan Petkovic wieder aus dem Kader. Da Dusan Petkovic nicht verletzt war, durfte kein Spieler nachrücken. 4970 Gramm schwer ist die WM-Trophäe. Das Objekt der Begierde ist 36 Zentimeter hoch und besteht aus 18-karätigem Gold. Erstmals wurde der Pokal 1974 übergeben. Das Vorgänger-Modell, der «Coupe Jules Rimet», durften die Brasilianer nach ihrem dritten Titelgewinn 1970 behalten. 15 000 freiwillige Helfer arbeiten bei der WM. Bundesweit gab es rund 50 000 Bewerber. Insgesamt decken die Volunteers 45 Sprachen ab, von Hindi bis Japanisch. 250 000 Polizisten werden zur Sicherung der WM eingesetzt, davon etwa 30 000 von der Bundespolizei. Das Schengen-Abkommen zum weitgehenden Verzicht auf Grenzkontrollen wurde teilweise außer Kraft gesetzt. 33 Milliarden Menschen werden die 64 WM-Spiele weltweit an Fernsehern verfolgen. Jedenfalls, wenn man alle Zuschauer aller Partien zusammenrechnet. Rund 250 Sender aus 200 Ländern werden die Bilder verbreiten. In Deutschland zeigen die ARD, das ZDF sowie Premiere und RTL die WM-Spiele live.
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