Hilfreich scheint auch die Verbindung mit dem WM-Maskottchen zu sein: Zwei Songs aus dem Album Goleo VI haben es unter die Top 10 der Single Charts geschafft - «Love Generation» und «Dance!». Gute Chancen, dass sein Lied mit der WM identifiziert wird, hat auch der britische Popstar Robbie Williams. Mit seinem Song «A Place To Crash» vom aktuellem Album «Intensive Care» will die ARD ihre WM- Berichterstattung untermalen. Doch nicht alle Macher von Fußballsongs verfolgen damit handfeste kommerzielle Interessen. So hat das Projekt «Wir sind die WM» einen gleichnamigen Titel aufgelegt - eine rockige Fußballhymne mit 150 singenden Fans unter anderem aus Deutschland, England und den Niederlanden. Hierbei geht es vor allem um Protest gegen die Kommerzialisierung des Fußballs. «Rache an der FIFA für den Grönemeyer-Song», ist nach Darstellung der Internetseite www.fcd06.de das Motiv für die Veröffentlichung eines besonders skurrilen WM-Liedes. «(Lass mich in Dein') Strafraum, Baby», gesungen vom «großen Wolfram Jütten» soll demnach die Ehre der Fußballnation wiederherstellen. Dagegen fühlt sich die Hamburger Band Steinfisch «vom Fußballfieber übermannt», wie Bandleader Burkhard Schack erzählt. Das hat immerhin dazu geführt, dass es die CD «weiter abschlag» in einer stilechten, einem Fußballrasen ähnelnden Hülle gibt. «Ausgezahlt hat sich das noch nicht direkt, aber auf Konzerten macht es einfach Spaß, unser Fußballlied zu spielen», sagt Schack.
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