Für den kleinen englischen Fußball-Fan Louis Moffatt beginnt die Fußball-WM mit einer Enttäuschung.
Der sechsjährige Junge aus der nordostenglischen Stadt Kibblesworth gewann zwar beim Wettbewerb eines WM-Sponsoren eine Reise zu einem Spiel. Anstelle des geliebten englischen Teams soll Louis jetzt aber die deutsche Nationalmannschaft als «Escort-Boy» auf den Rasen begleiten, und zwar beim Eröffnungsspiel gegen Costa Rica.
Der Junge und sein Vater Simon Harris hoffen darauf, dass doch noch ein Wechsel zu einem England-Spiel zu Stande kommt. «Das muss doch möglich sein», sagte der 42-jährige Vater. Sein Sohn würde alles dafür geben, seinen Lieblingsspieler Steven Gerrard vom FC Liverpool zu treffen. «Ich habe versucht, Louis davon zu überzeugen, dass Michael Ballack genauso gut ist», sagte Harris. Großen Erfolg hatte er damit nicht.