FIFA-Präsident Joseph Blatter hat das WM-Fernsehzentrum auf dem Münchner Messegelände eingeweiht. «Es ist außerordentlich gut gelungen», sagte der Schweizer.
Vom «International Broadcasting Center» (IBC) werden die Live-Bilder der 64 WM-Spiele für ein globales Publikum gesendet. Weltweit werden während der 31 Tage schätzungsweise rund 32 Milliarden Zuschauer die Spiele des Fußball-Spektakels im Fernsehen verfolgen.
«Wir werden mehr TV-Zuschauer haben als bei Olympischen Spielen. Fußball ist der Sport Nummer eins auf der Welt», meinte Blatter. Durch die WM-Fernsehbilder hofft er, dass die Botschaft für eine friedlichere und humanere Welt vermittelt wird. «Wir wollen in den 31 Tagen für ein besseres Verstehen und Miteinander werben und positive Emotionen transportieren», sagte Blatter.
Rund 100 TV- und Radiosender aus 53 Ländern haben im IBC ihre Studios eingerichtet. Mehr als 1500 Beschäftigte arbeiten im IBC während der WM für die Rundfunkanstalten. Rund 96 Millionen Euro ließ sich die Messe die mediengerechte Einrichtung der Hallen kosten, in denen 50 Kilometer Kabel verlegt worden sind.