Stadiongängerin: Bundeskanzlerin Angela Merkel will möglichst alle WM-Spiele der deutschen Nationalmannschaft im Stadion verfolgen. Auf die Frage, welche Spiele sie sich anschauen wolle, sagte Merkel in einem Gespräch mit der «Bild am Sonntag»: «Die drei Vorrundenspiele unserer Mannschaft natürlich. Und dann habe ich meine Termine so gelegt, dass ich alle Spiele der Deutschen sehen könnte - bis ins Finale.» Aller Voraussicht nach wird die Kanzlerin dabei aber nicht von ihrem Mann, Prof. Joachim Sauer, begleitet. «Ich bin tendenziell fußballbegeisterter als mein Mann», sagte sie.
Innere Einkehr: In Klöstern kann man der Fußball-WM garantiert entkommen, verspricht das bayerische Pilgerbüro. So stehen spezielle Reisen für Fußball-Muffel ins Kloster Sta. Croce der Kapuzinerinnen nach Assisi auf dem Programm. «Garantiert fußballfrei» sei auch die Meditationswanderung auf dem Jakobsweg. Und bei Pilgerreisen in die Wallfahrtsorte Lourdes und Fatima werde Fußball ebenfalls kein Thema sein.
Notfall-Pläne: Die Münchner Verkehrsbetriebe zum Beispiel sind auch für eine Störung der U-Bahn-Verbindung zum WM-Stadion gerüstet. 28 Gelenkbusse stehen bereit, um sofort einen Busersatzverkehr aufzubauen. Die Busse werden dann von der Polizei in Pulks zum Stadion eskortiert.