Schneider: Der Routinier gehört ins rechte Mittelfeld und nicht in die Abwehr. Sehr agil, spektakuläre Volleyschüsse (22./28.). Frings: Noch nicht in WM-Form. Zu hektisch und mit gefährlichen Ballverlusten. Muss sich an Ballacks Seite als Abräumer steigern. Ballack: Der Kapitän gehört einfach ins Zentrum. Ließ den starken Worten im Vorfeld eine Top-Leistung folgen. Sehr präsent, öffnete mit langen Pässen das Spiel. Untermauerte seine Torgefahr mit dem 1:0. Schweinsteiger: Der Gewinner der Vorbereitung. Die Bayern-Blockade ist weg. Spielstark und selbstbewusst, wie beim Traum-Freistoßtor. Klose: Ein ständiger Unruheherd. Entzog sich der Bewachung, immer anspielbar. Nur im Abschluss haperte es: Ließ zwei Großchancen aus. Podolski: Am künftigen Bayern-Stürmer lief das Spiel oft vorbei. Sporadische Lichtblicke, eine versiebte Chance (44.). Kann mehr. Neuville: Der Lokalmatador kam für Klose: Frenetisch angefeuert bei jeder Aktion - das Joker-Tor gelang dem Gladbacher diesmal nicht. Borowski: Der Bremer kam für Schneider (62.) - und erzielte gleich ein blitzsauberes Tor. Trotzdem zur WM-Eröffnung wohl nur 12. Mann. Kehl: Löste Frings ab. Rettete hinten das zu Null (80.). Muss bei der WM hoffen, dass wie 2002 in Asien irgendwann seine Stunde kommt. Jansen: Auch der zweite Gladbacher durfte vor «seinen» Fans noch mitmachen: Durfte im Mittelfeld seine Offensiv-Qualitäten zeigen. Asamoah: Der Schalker geht nur als Ergänzungskraft in die WM. Dem Angriffs-«Wühler» fehlt die Spritzigkeit. Nur vierter Mann im Sturm. Hitzlsperger: Auch der Trainings-Weltmeister wurde noch mit einem Kurzeinsatz belohnt.
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