FIFA unterstützt bei WM-Endrunde Hilfsprojekt
Frankfurt/Main (dpa) - 01.06.2006, 17:50 Uhr
George Weah nutzt seine Popularität für einen guten Zweck.
Der Internationale Fußball-Verband (FIFA) wird mit Beginn der Weltmeisterschaft das Hilfsprojekt UNITAID unterstützen. FIFA-Vizepräsident Issa Hayatou und George Weah, Weltfußballer des Jahres 1995, werden als FIFA-Vertreter an der Projektpräsentation am Hauptsitz der Vereinten Nationen in New York teilnehmen, um das Engagement der FIFA für die Menschenrechte erneut zu bekräftigen. Das von etwa 40 Ländern unterstützte Projekt will allen Menschen den Zugang zu einer medizinischen Grundversorgung ermöglichen. Bei der WM-Endrunde werden die Kapitäne der Mannschaften vor jedem der 64 Spiele jeweils zwei offizielle Spielbälle mit der Aufschrift UNITAID austauschen, um auf das Anliegen aufmerksam zu machen. Ziel von UNITAID ist es, über einen Fonds die nötigen Mittel für den Kauf von Medikamenten für Entwicklungsländer bereitzustellen.
«Wir wissen um die Wirkung der Fußball-Weltmeisterschaft und den Beitrag, den sie für solche Hilfskampagnen und Spendenaktionen leisten kann. Mit weltweit über 30 Milliarden Fernsehzuschauern bietet sie der FIFA die einzigartige Gelegenheit, sich zusammen mit UNITAID im Kampf gegen drei lebensbedrohliche Erkrankungen, HIV/Aids, Tuberkulose und Malaria, zu engagieren» erklärte FIFA-Präsident Joseph S. Blatter.
|