Das Berliner Medienzentrum für die Fußball- Weltmeisterschaft steht seit Donnerstag den akkreditierten Journalisten aus aller Welt offen.
Ein Fernsehteam aus dem Land des ersten deutschen Vorrundengegners Costa Rica und ein Fotograf der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo waren die ersten Medienvertreter, nachdem das riesige Zelt auf dem Maifeld um 10.00 Uhr eröffnet wurde.
Zwölf Tage vor dem ersten Spiel im benachbarten Olympiastadion kamen jedoch kaum Journalisten in das riesigen Zelt, das bis zu 5000 Menschen Platz bietet. Zur Verfügung stehen mehrere hundert Arbeitsplätze mit eigenen Schreibtischlampen, Stromanschluss und der Möglichkeit, gegen Gebühr das Internet zu nutzen. Auf großen Plasmaschirmen können die Übertragungen der Spiele verfolgt werden.
Der Andrang im Zelt dürfte erst in der kommenden Woche größer werden. Während der meisten WM-Tage werden der Fußballweltverband FIFA und das WM-Organisationskomitee eine Pressekonferenz zu aktuellen Fragen abhalten. Die Feuertaufe erlebt das Medienzentrum, in dem Hertha-Pressechef Hans-Georg Felder als Ansprechpartner fungiert, mit dem ersten Spiel in Berlin. Dabei treffen am 13. Juni Titelverteidiger Brasilien und Kroatien aufeinander. Die deutsche Mannschaft gastiert am 20. Juni gegen Ecuador. Am 9. Juli endet mit dem Finale in Berlin die WM.