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Einzelkritik zum Spiel Deutschland - Luxemburg

27.05.2006, 18:48 Uhr

Klose (2.v.l.) freut sich mit Podolski (2.v.r.), Schweinsteiger und Schneider.
Klose (2.v.l.) freut sich mit Podolski (2.v.r.), Schweinsteiger und Schneider.

Lehmann: Im erstem Länderspiel als Nummer 1 kaum beschäftigt. Strahlte Souveränität aus und machte zur Halbzeit Platz für Kahn.

Friedrich: Hinten kaum gefordert, aber nach vorne zu zaghaft. Der Berliner muss noch zulegen, um hinten rechts unumstritten zu sein.

Huth: Mängel in der Abstimmung mit Metzelder, aber bei hohen Bällen mit Lufthoheit. Biss sich trotz Fußverletzung bis zur Pause durch.

Metzelder: Von WM-Form noch entfernt. Zögerlich in den den Zweikämpfen, Stellungsfehler. Klinsmann gibt ihm Spielpraxis.

Jansen: Der Lahm-Ersatz konnte seine Offensivstärke ausspielen. Marschierte links auf und ab, harmonierte gut mit Schweinsteiger.


Frings: Elfmetertor im 50. Länderspiel. Der zweikampfstarke Bremer nutzte seine Freiräume im Mittelfeld, kurbelte die Offensive an.

Schneider: Der Aushilfskapitän ließ seine technische Klasse aufblitzen. Sehr zweikampfstark, aber noch zu hohe Fehlerquote.

Borowski: Die Präsenz eines Ballack hat der Bremer nicht, aber er beeindruckte mit Pässen in die Spitze. Zwang den Torwart mit Distanzschuss zur Glanzparade (41.). Muss um WM-Startplatz kämpfen.

Schweinsteiger: Der Münchner empfahl sich für die erste WM-Elf. Spielfreudig, laufstark - der Spielmacher auf dem linken Flügel. Meist nur durch Fouls zu stoppen, etwa beim Elfmeter zum 2:0.

Podolski: Unbekümmert und spielfreudig wie beim Confed-Cup. Erst Vorbereiter beim 1:0, dann zweiter Doppelpack im Nationaltrikot.

Klose: Dritter Doppelpack im DFB-Team. Eröffnete den Torreigen, traf die Latte, mit enormem Zug zum Tor. Die Tor-Hoffnung für die WM.

Kahn: Gefeiert von den Fans, kaum gefordert vom Gegner: Das 85. Länderspiel war auch Lohn für tadelloses Verhalten als Nummer 2.

Mertesacker: Kam zur Pause für Huth. Erlitt eine Wunde am Kopf. Mit Luxemburgs Stürmern hatte der Hannoveraner keine Probleme.

Hitzlsperger: Der Stuttgarter feierte ein 45-Minuten Comeback als linker Verteidiger. Setzte nicht so viele Akzente wie zuvor Jansen.

Kehl: Durfte sich an alter Wirkungsstätte in den zweiten 45 Minuten als Ersatzmann für Frings empfehlen. Zweikampfstark, sicherte ab.

Asamoah: Kam für Klose - und holte nur 90 Sekunden später einen Elfmeter heraus. Dokumentierte mit Wucht seine «Wühler»-Qualitäten.

Neuville: Der «Joker» mit WM-Erfahrung kam 20 Minuten vor Schluss für Podolski und schoss zwei Tore in der Nachspielzeit.

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