Frings: Elfmetertor im 50. Länderspiel. Der zweikampfstarke Bremer nutzte seine Freiräume im Mittelfeld, kurbelte die Offensive an. Schneider: Der Aushilfskapitän ließ seine technische Klasse aufblitzen. Sehr zweikampfstark, aber noch zu hohe Fehlerquote. Borowski: Die Präsenz eines Ballack hat der Bremer nicht, aber er beeindruckte mit Pässen in die Spitze. Zwang den Torwart mit Distanzschuss zur Glanzparade (41.). Muss um WM-Startplatz kämpfen. Schweinsteiger: Der Münchner empfahl sich für die erste WM-Elf. Spielfreudig, laufstark - der Spielmacher auf dem linken Flügel. Meist nur durch Fouls zu stoppen, etwa beim Elfmeter zum 2:0. Podolski: Unbekümmert und spielfreudig wie beim Confed-Cup. Erst Vorbereiter beim 1:0, dann zweiter Doppelpack im Nationaltrikot. Klose: Dritter Doppelpack im DFB-Team. Eröffnete den Torreigen, traf die Latte, mit enormem Zug zum Tor. Die Tor-Hoffnung für die WM. Kahn: Gefeiert von den Fans, kaum gefordert vom Gegner: Das 85. Länderspiel war auch Lohn für tadelloses Verhalten als Nummer 2. Mertesacker: Kam zur Pause für Huth. Erlitt eine Wunde am Kopf. Mit Luxemburgs Stürmern hatte der Hannoveraner keine Probleme. Hitzlsperger: Der Stuttgarter feierte ein 45-Minuten Comeback als linker Verteidiger. Setzte nicht so viele Akzente wie zuvor Jansen. Kehl: Durfte sich an alter Wirkungsstätte in den zweiten 45 Minuten als Ersatzmann für Frings empfehlen. Zweikampfstark, sicherte ab. Asamoah: Kam für Klose - und holte nur 90 Sekunden später einen Elfmeter heraus. Dokumentierte mit Wucht seine «Wühler»-Qualitäten. Neuville: Der «Joker» mit WM-Erfahrung kam 20 Minuten vor Schluss für Podolski und schoss zwei Tore in der Nachspielzeit.
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