Drei Fragen an Frank-Walter Steinmeier
Berlin (dpa) - 26.05.2006, 12:25 Uhr
Außenminister Frank-Walter Steinmeier hofft auf eine stimmungsvolle WM.
Wenn zur WM zahlreiche Gäste aus der internationalen Politik in Deutschland anreisen werden, ist auch der Außenminister als guter Gastgeber gefragt. Die Deutsche Presse-Agentur (dpa) sprach mit Frank-Walter Steinmeier über das Fußball-Großereignis. dpa: Was erwarten Sie von der WM 2006? Steinmeier: «Spannende Spiele, gute Stimmung in und um die Stadien und für uns die Gelegenheit, Deutschland als guten Gastgeber in aller Welt noch bekannter zu machen. Das WM-Motto: «Zu Gast bei Freunden» sollte uns allen Ansporn sein, unseren WM-Gästen den Besuch in Deutschland so angenehm wie möglich zu machen.»
dpa: Was sind Ihre stärksten Erinnerungen an bisherige WM-Turniere? Steinmeier: «Da fällt mir einiges ein. Zweifellos 1966 - der Ball war übrigens nicht drin! Dass das Tor trotzdem vom Schiedsrichter gegeben wurde, ist sicherlich eine der umstrittensten Entscheidungen in der Fußballgeschichte, die auf den russischen Linienrichter Bachramow zurückzuführen ist. Unvergesslich auch der Moment, als Beckenbauer nach dem Sieg seiner Mannschaft im Endspiel 1990 gegen Argentinien in Gedanken versunken alleine um den Fußballplatz läuft. |