LANGER TAG: Jürgen Klinsmann und sein Trainerstab haben in Genf einen 13-Stunden-Tag. Um acht Uhr morgens beginne er seine Arbeit, erst gegen elf Uhr am Abend klappe er seinen Laptop wieder zu, berichtete der Bundestrainer. «Wenn der Tag durchgezogen ist, telefoniere ich erst einmal ausführlich mit meiner Familie. Das ist für mich das beste Mittel, um abzuschalten. So kann ich den Tag ausklingen lassen», sagte Klinsmann in einem Interview mehreren Zeitungen.
AUFFÄLLIGER NEULING: Nationalmannschafts-Neuling David Odonkor ist in Genf vor allem durch sein extravagantes Schuhwerk aufgefallen. Im «Stade de Geneve» tauchte der 22 Jahre alte Dortmunder mit pinkfarbenen Fußball-Schuhen auf. Zwar waren in der Nationalelf bei den Kick-Stiefeln außer dem traditionellen Schwarz-Weiß auch schon andere Farben wie Silber oder Rot zu sehen, doch die Leuchtfarbe bei Odonkor ist völlig neu.
ROTATION: Noch keine Festlegung gibt es dazu, wer in den drei Länderspielen bis zum WM-Start das Tor der DFB-Elf hüten wird. «Wir haben noch nicht exakt darüber gesprochen», sagte Bundes-Torwarttrainer Andreas Köpke. Es sollen aber neben Jens Lehmann auch Oliver Kahn und Timo Hildebrand zum Einsatz kommen. Dabei bezog Köpke neben den drei Länderspielen gegen Luxemburg, Japan und Kolumbien allerdings auch die zwei Trainings-Partien gegen Servette Genf mit ein. Da erste Zugriffsrecht habe allerdings Lehmann als Nummer 1, bemerkte Köpke.
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