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Die deutschen Spieler bei der WM: Oliver Neuville

09.05.2006, 16:26 Uhr

Der deutsche Fußballnationalspieler Oliver Neuville.
Der deutsche Fußballnationalspieler Oliver Neuville.
 
 

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Name: Oliver Neuville
Verein: Borussia Mönchengladbach (seit 2004)
Vorherige Vereine: Bayer Leverkusen (1999-2004), Hansa Rostock (1997-1999), CD Teneriffa (1996-1997), Servette Genf (1992-1996), FC Locarno (1991-1992), FC Gambarogno (1979-1991)
Position:Angriff
Geburtsdatum: 01. Mai. 1973
Geburtsort: Locarno/Schweiz
Größe: 1,71 m
Gewicht: 64 kg
Familie: verheiratet, ein Sohn
Homepage: www.oliverneuville.de

Auf diese Chance hatte er gewartet: Kurz vor Toresschluss für die Nominierung des WM-Kaders konnte sich Oliver Neuville noch einmal im Nationaltrikot präsentieren. Der Routinier nutzte seine Einwechslung im Testspiel gegen die USA mit einem Tor und einer Vorlage per Hackentrick. «Ich denke, ich konnte damit zeigen, was ich kann, und hoffe natürlich auch, dass meine Chancen auf einen Platz im WM-Kader wieder etwas gestiegen sind», schrieb Neuville auf seiner Homepage. Er sollte Recht behalten. Zumal er von den nominierten Offensivkräften als der beste Konterstürmer gilt.

Im technischen Bereich ist der klein gewachsene Stürmer einer der stärksten Angreifer der Bundesliga. Aber auch bei den Fitnesstests mit dem DFB-Team kann der mittlerweile 33-Jährige problemlos mithalten. Ein zusätzlicher Pluspunkt für den gebürtigen Schweizer: Er kommt auf und neben dem Platz ohne große Allüren aus. Bundestrainer Jürgen Klinsmann weiß, dass Neuville sich seiner Rolle im WM-Kader bewusst ist. Von ihm wird sicher keine Unruhe ausgehen, wenn die Sturmpartner in die Startelf berufen werden.

Der Eigensinn eines Neuville beschränkt sich eher auf die Klamottenwahl beim Training. Nach einer Einheit wurde er darauf angesprochen, dass er der Einzige war, der bei den kalten Temperaturen in kurzen Hosen trainiert hat. «Ich trainiere immer in kurzen Hosen - egal bei welchem Wetter. Schließlich kann ich im Spiel ja auch keine lange Hose tragen, warum sollte ich das dann beim Training tun? So bin ich die Temperaturen wenigstens gleich gewohnt», erklärte der hart gesottene Kicker.

 

Schon 1998 machte der damalige Bundestrainer Berti Vogts den Gladbacher zum Nationalspieler. Beim 2:1-Sieg des DFB-Teams am 2. September in La Valetta gegen Malta durfte der damalige Rostocker das weiße Trikot mit dem Bundesadler zum ersten Mal für 20 Minuten überstreifen.

(Stand: Mai 2006)


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