| Name: | Lionel Andrés Messi |
| Land: | Argentinien |
| Verein: | FC Barcelona (seit 2004) |
| Position: | Angriff |
| Geburtsdatum: | 24. Juni 1987 |
| Geburtsort: | Rosario |
| Größe: | 1,69 m |
| Gewicht: | 67 kg |
| Familie: | ledig |
| Homepage: | www.fcbarcelona.com |
«Ich habe meinen Erben gesehen», sagte der wohl beste Fußball-Spieler der Geschichte, Diego Armando Maradona. «Sein Name ist Lionel Messi.» Argentiniens WM-Hoffnungen ruhen auf den schmalen Schultern eines schüchtern wirkenden 18-jährigen Knaben. Auf dem Platz blüht der nur 1,69 Meter große Dribbelkünstler des FC Barcelona aber regelrecht auf und umkurvt die gegnerischen Abwehrreihen wie Slalomstangen. «Es ist unglaublich, was der Kleine draufhat», lobt «Weltfußballer» Ronaldinho die Fußball-Künste seines jungen Mannschaftskollegen.
Dabei war vor fünf Jahren noch gar nicht daran zu denken, dass Messi einmal ein ganz Großer werden würde. Mit 13 Jahren maß Messi lediglich 1,40 Meter. Eine Hormonstörung setzte dem pubertierenden Lionel mächtig zu. Die Ärzte bezweifelten, dass er ohne zusätzliche Wachstumshormone die 1,60 Meter erreichen würde. Die rund 750 Euro teure Behandlung konnte sich die Familie Messi nicht leisten. Schließlich verließen die Messis das wirtschaftlich gebeutelte Argentinien und siedelten nach Barcelona um. Dort spielte Lionel beim FC Barcelona vor und die Dinge nahmen ihren Lauf. Der damalige Barca-Sportdirektor Carles Rexach verpflichtet das Riesentalent vom Fleck weg und ließ ihn kostenlos vom Vereinsarzt behandeln.
Messis Entwicklung zum Topspieler war nicht aufzuhalten. 2004 wurde er in Athen mit Argentinien Olympiasieger, ein Jahr später schlug seine große Stunde bei der Junioren-WM in den Niederlanden. Messi war der überragende Spieler des Turniers und schoss sein Heimatland mit sechs Treffern zum WM-Titel. Auch im Star-Ensemble des FC Barcelona konnte sich der Jungstar durchsetzen. Im Juni 2005 verlängerte er seinen Vertrag bei den Katalanen bis 2012. Unverkäuflich ist der Messi(as) aber nicht: Für die festgeschriebene Ablösesumme von stolzen 150 Millionen Euro würde Barcelona aber auch «Maradonas Erben» ziehen lassen.