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Die Fanmeile in Kaiserslautern

Hamburg (dpa) - 05.05.2006, 14:32 Uhr

1998 bahnt sich der Meisterzug in Kaiserslautern seinen Weg durch die Eisenbahnstraße.
1998 bahnt sich der Meisterzug in Kaiserslautern seinen Weg durch die Eisenbahnstraße.

Die Mehrheit der Fußballfans in Deutschland können die 64 Spiele der Weltmeisterschaft nicht live im Stadion erleben, sondern auf dem heimischen Sofa, in der Kneipe oder mit Tausenden von Gleichgesinnten auf öffentlichen Plätzen vor Großbildleinwänden.

Diese so genannten Public-Viewing-Areas gibt es in der ganzen Republik, aber vor allem in den zwölf WM-Spielorten kommt ihnen besondere Bedeutung zu: Sie sollen frustrierten Fans, die keine Eintrittskarte bekommen haben, ein Live-Erlebnis fast wie im Stadion bieten und zusammen mit den offiziellen Fanmeilen einen Platz zum gemeinsamen friedlichen Feiern und Mitfiebern bieten.

Die wichtigsten Fakten zu der Fanmeile in Kaiserslautern und den dazu gehörigen Public-Viewing-Areas:

LAGE: Die WM-Meile erstreckt sich vor allem auf die ein Kilometer lange Eisenbahnstraße, die von der Innenstadt Richtung Bahnhof führt und in der Nähe des Stadions endet. Sie verbindet zwei «Fan-Fest- Plätze»: Den Stiftsplatz und den Platz an der Barbarossastraße.

GRÖSSE: Auf den Stiftsplatz passen laut Polizei etwa 6000 Menschen, der andere Platz soll für 1000 bis 1200 Menschen ausgelegt sein. An den fünf WM-Spieltagen in Kaiserslautern werden jeweils rund 50 000 Gäste im Stadion erwartet sowie 30 000 bis 50 000 davor. Für die übrigen Tage wird auf 10 000 bis 20 000 Besucher gehofft.


BETREIBER: Für die Fan-Meile ist die Stadt zuständig. Für Speisen und Getränke sorgen auf dem Areal 80 von der Stadt ausgewählt Caterer.

LEINWÄNDE: Zwei Leinwände sind vorgesehen. Eine auf dem Stiftsplatz mit einer Größe von 36 Quadratmetern und eine am ehemaligen Bosch- Platz mit 24 Quadratmetern.

SICHERHEIT: Nach den bundesweit geltenden Richtlinien werden beide Plätze eingefriedet, der Stiftsplatz mit Hilfe der Bühne und der Stände sowie mit Gittern, der andere Platz wird eingezäunt. Ein privater Wachdienst ist 24 Stunden am Tag im Einsatz, die Polizei übernimmt die Videoüberwachung.

KOSTEN: Das etwa 600 Punkte starke Rahmenprogramm für die WM-Meile kostet rund 600 000 Euro. Hinzu kommen 100 000 Euro für Sicherheit.

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