Hamburg (dpa) - 29.03.2006, 21:49 Uhr
Joseph Blatter, Bürgermeister Ole von Beust und Uwe Seeler (v.l.n.r.) im Rathaus.
FIFA-Präsident Joseph Blatter hat bei einem Besuch in Hamburg die WM-Stadt gewürdigt und das Vertrauen in die Organisation der Fußball-Weltmeisterschaft bekräftigt.
«Ich habe überhaupt keinen Zweifel, dass vom Organisatorischen, vom Logistischen und von den Stadien alles gemacht wird, was wir von der FIFA erwarten», sagte der 70 Jahre alte Schweizer im Rahmen der Hamburg Soiree. Blatter war einer Einladung von Hamburgs Bürgermeister Ole von Beust in die Hansestadt gefolgt.
Im Rahmen der Gesprächsrunde mit von Beust verteidigte Blatter die engen Vorschriften bei der Vermarktung des Turniers. «Das ist alles abgemacht worden», sagte er unter Hinweis auf die Verträge zwischen FIFA und dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) sowie auf die nötige Exklusivität für die zahlenden Sponsoren. «Wenn es Probleme gibt, kann man miteinander reden», fügte er allerdings hinzu. Von Beust kritisierte bürokratische Auswüchse im Rahmen der Vorschriften. Seine Stadt sieht er gut vorbereitet: «Ich glaube, dass Hamburg gut gerüstet ist.»
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Zur Soiree waren rund 150 Gäste aus Sport, Wirtschaft und Politik geladen, darunter der Vizepräsident des WM-Organisationskomitees, Horst R. Schmidt, Sportsenatorin Alexandra Dinges-Dierig und HSV- Vorstandschef Bernd Hoffmann. Am Nachmittag hatte sich Blatter im Bürgermeistersaal des Rathauses in das Goldene Buch der Stadt eingetragen.