Kehl: Gewann in seinem ersten Länderspiel seit 22 Monaten einige wichtige Zweikämpfe. Nach vorn zu ungenau, mitunter zu behäbig. Asamoah: Begann kampfstark und engagiert - konnte das Niveau aber nicht halten. Blieb ohne Torgefahr und musste raus (66.). Ballack: Der Kapitän spielte mit Wut im Bauch, überall präsent, lange Zeit der einzige mit Ideen. Belohnte sich mit 30. DFB-Treffer selbst. Schneider: Weite Strecken ein blasser, später ein selbstbewussterer Auftritt als Abfangjäger vor der Abwehr. Bei Klinsmann gesetzt. Klose: Eine Halbzeit war vom Liga-Top-Torjäger nichts zu sehen, dann schlug er zu: Erstes Tor seit 15 Monaten im DFB-Trikot zum 3:0. Podolski: Der Kölner läuft der Confed-Cup-Form hinterher. Vergab beste Chance (12.), kam danach selten ins Spiel. Zur Halbzeit raus. Schweinsteiger: Kam zur 2. Halbzeit. Die erste Ballberührung brachte das 1:0: Traf mit Freistoß direkt zu seinem fünften Länderspiel-Tor. Neuville: Super-Joker: Der Gladbacher kam nach 66 Minuten, schoss das 2:0 und bereitete das 3:0 vor. Klare Empfehlung für ein WM-Ticket. Borowski: Trug nach 67 Minuten als Einwechselspieler zum späten Sieg bei. Das 17. Länderspiel wird dem Bremer Mut machen. Owomoyela: Kam in der Schlussphase zu seinem 11. Länderspiel. Bleibt aber zweiter Mann auf der rechten Abwehrseite. Ernst: Durfte noch neun Minuten Anteil am hohen Sieg der deutschen Mannschaft nehmen. Sein 24. Einsatz für Deutschland.
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