Ernst: So keine Konkurrenz für den verletzten Frings im defensiven Mittelfeld. Lief hilflos umher, ohne Wirkung. Zur Halbzeit raus. Deisler: Der Münchner war ein kleiner Lichtblick: Großer Aktionsradius, sorgte mit seinen Flanken und Standards für Gefahr. Ballack: Der Kapitän ging mit unter. Auch von ihm kam viel zu wenig. Pech hatte der Münchner noch dazu beim aberkannten Kopfballtor. Schneider: Zunächst wirkungslos im linken Mittelfeld, dann zentral eingesetzt für Ernst. Sein Stammplatz gerät immer mehr in Gefahr. Klose: Agil und präsent im Strafraum. Der Bremer hätte aber aus drei Kopfballchancen ein Tor machen müssen. Trotzdem bester Angreifer. Asamoah: Der Schalker konnte als Stoßstürmer seine Stärken nicht ausspielen. Keine Dribblings, kaum Gefahr, nicht in Form. Sinkiewicz: 45-Minuten-Debüt ohne große Aussagekraft. Den schwachen Holosko, der für Vittek ins Sturmzentrum ging, hatte er im Griff. Jansen: Der Gladbacher Neuling fiel - anders als Hitzlsperger - hinten nicht negativ auf. Setzte bei seinen Vorstößen einige Akzente. Schweinsteiger: Sorgte mit Ballsicherheit und Dribblings zwar für frischen Wind, aber auch nicht für durchschlagenden Erfolg. Podolski: 45 Minuten schmorte der Kölner auf der Bank. Engagiert und zielstrebiger als Asamoah, aber ins Tor traf auch der Kölner nicht. Hinkel: Löste in der Schluss-Viertelstunde Owomoyela ab. Groß einbringen konnte sich der Stuttgarter nicht mehr. Kuranyi: Kam kurz vor Schluss als dritter Stürmer. Verhinderte übereifrig bei einer Kopfballchance das 1:2 von Ballack.
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